
Waldershof, 17. Juni 2026 (JPD) Das Eigenverwaltungsverfahren der Ambros Schmelzer & Sohn GmbH & Co. KG ist erfolgreich abgeschlossen worden. Das zuständige Amtsgericht Weiden i.d. OPf. hat das Verfahren mit Beschluss vom 31. Mai 2026 aufgehoben.
Bereits im März hatten sämtliche Gläubigergruppen dem vorgelegten Sanierungsplan zugestimmt und damit den Weg für die gerichtliche Beendigung des Verfahrens freigemacht. Das Unternehmen hatte in den vergangenen Monaten einen umfassenden Restrukturierungsprozess umgesetzt, der auf die nachhaltige Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage und die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit ausgerichtet war.
Nach Angaben der Geschäftsführung konnten im Zuge der Sanierung neue Kunden gewonnen und bestehende Geschäftsbeziehungen ausgebaut werden. Die Belegschaft sei stabil geblieben, zudem seien neue Produktbereiche erschlossen worden.
Geschäftsführer Helmut Keck sprach von einer erfolgreichen Weiterentwicklung der Unternehmensstrukturen. Die Eigenverwaltung habe gezielt zur Optimierung von Abläufen und zur Stärkung der Marktposition genutzt werden können.
Auch der Wiederaufbau der durch einen Betriebsunfall zerstörten Lackierhalle am tschechischen Standort Chodová Planá wurde abgeschlossen. Die Anlage ist inzwischen wieder in Betrieb und erweitert die Produktionskapazitäten des Unternehmens. Der bei dem Unfall verletzte Mitarbeiter befindet sich weiterhin in Genesung.
Mit der Aufhebung des Verfahrens sieht sich das traditionsreiche Familienunternehmen, das 1913 gegründet wurde und heute in vierter Generation geführt wird, nach Abschluss der Restrukturierung wieder nachhaltig aufgestellt.






