Aktuelle Meldungen aus Politik, Wirtschaft und Justiz
Die Wohnimmobilienpreise in Deutschland sind im dritten Quartal 2025 erneut gestiegen. Laut Destatis legten die Preise im Jahresvergleich um 3,3 Prozent zu, wobei es in allen Regionen Preisanstiege gab. Regional und nach Objektarten zeigten sich jedoch deutliche Unterschiede.
Die Importpreise in Deutschland sind im November 2025 so stark gesunken wie seit Frühjahr 2024 nicht mehr. Hauptursache waren deutlich niedrigere Energiepreise, während sich im Monatsvergleich wieder leichte Preissteigerungen zeigten. Die Exportpreise stiegen hingegen moderat.
Die deutschen Exporte in die USA sind in den ersten drei Quartalen 2025 stark zurückgegangen. Wie neue Zahlen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigen, sind davon insbesondere die Schlüsselbranchen Automobil, Chemie und Maschinenbau betroffen.
Megasat übernimmt KATHREIN Digital Systems im Rahmen eines Insolvenzplans. Der Geschäftsbetrieb läuft weiter, die Entschuldung und Anteilsübertragung sollen bis Februar 2026 abgeschlossen sein.
Die Zerbst Pflege Gruppe ist aus der Insolvenz gerettet. Der Investor Argentum übernimmt alle Einrichtungen und Beschäftigten, der Pflegebetrieb läuft ohne Unterbrechung weiter.
Laut einer aktuellen ifo-Umfrage rechnet jedes vierte deutsche Unternehmen 2026 mit schlechteren Geschäften. In Industrie, Dienstleistungen und Bau überwiegen Erwartungen einer Stagnation, während Optimismus die Ausnahme bleibt.
Der Schweinebestand in Deutschland ist im Herbst 2025 erneut gestiegen, während die Zahl der Betriebe weiter sinkt. Destatis bestätigt damit den anhaltenden Strukturwandel hin zu größeren Tierhaltungen.
Das Bundeskartellamt genehmigt die Übernahme der PSI Software SE durch Warburg Pincus und den Einfluss von E.ON auf PSI. Wettbewerbliche Bedenken wurden nicht festgestellt.
Das Bundeskartellamt genehmigt den Zusammenschluss von Palo Alto Networks und CyberArk. Wettbewerbliche Risiken durch Produktbündelungen oder Marktbeherrschung werden nicht gesehen.
Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) steigt im Dezember leicht auf 93,4 Punkte. Damit setzt sich eine vorsichtige Aufwärtsbewegung fort, auch wenn der Barometerwert weiterhin deutlich unter der neutralen 100-Punkte-Marke liegt, die ein durchschnittliches Wachstum der deutschen Wirtschaft anzeigt. Auch zum Jahresende ändert sich wenig an der schwierigen wirtschaftlichen Lage in Deutschland: Strukturelle Probleme – insbesondere die abnehmende Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen – treffen auf ein globales Umfeld anhaltender erhöhter Unsicherheit durch handelspolitische Spannungen und geopolitische Risiken.
Die rückläufige Entwicklung der Rohstahlproduktion in Deutschland setzt sich auch im November 2025 fort. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die Erzeugung um 2,6 Prozent auf 2,8 Millionen Tonnen.
Bulgarien führt zum 1. Januar 2026 den Euro ein und wird 21. Mitglied der Eurozone. Der deutsche Außenhandel mit Bulgarien wuchs 2025 exportseitig, während Deutschland erstmals seit Jahren wieder einen Exportüberschuss erzielte.
Die Erzeugerpreise in Deutschland lagen im November 2025 deutlich unter dem Vorjahresniveau. Hauptgrund waren stark gesunkene Energiepreise, während Investitions- und Konsumgüter teurer wurden.
Das ifo Beschäftigungsbarometer ist im Dezember auf den niedrigsten Stand seit Mai 2020 gefallen. Viele Unternehmen bauen weiter Stellen ab, insbesondere in der Industrie, während nur wenige Branchen zusätzliche Einstellungen planen.
Die Gramm Holding hat Insolvenz angemeldet, nachdem zentrale Tochtergesellschaften bereits zahlungsunfähig wurden. Der vorläufige Insolvenzverwalter prüft nun den Verkauf von Immobilien sowie der Beteiligungen an drei Auslandsgesellschaften.
Im Insolvenzverfahren der KonzeptBau GmbH ist das Bayreuther Wohnprojekt in der Erlanger Straße an die Projektbau König GmbH verkauft worden. Der Baustart ist für 2026 geplant, die Fertigstellung für 2027. Weitere Projektverkäufe befinden sich in Vorbereitung.
Die GSH Sachsen GmbH kann ihre Produktion bis Ende Juni 2026 sichern. Neue Kundenaufträge decken die Löhne und verschaffen Zeit für Gespräche mit potenziellen Investoren. Die rund 25 Beschäftigten sind finanziell abgesichert.
Das Bundeskartellamt hat die Übernahme der Joghurtmarken „Elinas“ und „Lünebest“ durch die Unternehmensgruppe Theo Müller genehmigt. Die Marktanteile steigen, Wettbewerbsbeschränkungen werden jedoch nicht erwartet.