
Berlin, 22. Oktober 2026 (JPD) – Die Rohstahlproduktion in Deutschland ist im September 2026 deutlich zurückgegangen. Gegenüber dem Vorjahresmonat sank die Erzeugung um 13 Prozent. Besonders stark betroffen war die Oxygenstahlproduktion, die einen Einbruch von 20 Prozent verzeichnete.
Damit hat sich die zwischenzeitliche Erholung der deutschen Stahlproduktion spürbar abgeschwächt. Auf Grundlage der ersten neun Monate wird für das Gesamtjahr inzwischen nur noch eine Rohstahlerzeugung von 35,4 Millionen Tonnen hochgerechnet. Die Produktion liegt damit bislang vier Prozent über dem Vorjahreszeitraum.
Noch nach dem ersten Halbjahr hatte die entsprechende Jahreshochrechnung bei 37,3 Millionen Tonnen gelegen. Damals hatte das Produktionsplus gegenüber dem Vorjahreszeitraum neun Prozent betragen.
Die aktuellen Zahlen zeigen damit eine deutliche Abschwächung der bisherigen Erholung. Innerhalb weniger Monate hat sich die auf das Gesamtjahr hochgerechnete Produktionsmenge um 1,9 Millionen Tonnen verringert.





