Bauhauptgewerbe verzeichnet deutlichen Rückgang bei Neuaufträgen

Wiesbaden, 22. Mai 2026 (JPD) Der reale Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im März 2026 gegenüber dem Vormonat kalender- und saisonbereinigt um 1,6 Prozent gesunken. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, legte der Auftragseingang im Hochbau im Monatsvergleich um 9,2 Prozent zu, während der Tiefbau einen Rückgang um 10,7 Prozent verzeichnete. Im Dreimonatsvergleich von Januar bis März 2026 lag der reale Auftragseingang insgesamt um 1,6 Prozent unter dem Niveau der drei vorangegangenen Monate.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2025 fiel der reale, kalenderbereinigte Auftragseingang um 7,7 Prozent. Dabei stieg der Auftragseingang im Hochbau um 9,9 Prozent, während er im Tiefbau um 20,1 Prozent zurückging. Nominal lag der Auftragseingang 2,7 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Umsatz im Bauhauptgewerbe steigt trotz rückläufiger Aufträge

Der reale Umsatz im Bauhauptgewerbe erhöhte sich im März 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,5 Prozent. Nominal stieg der Umsatz um 5,3 Prozent auf 9,2 Milliarden Euro.

Die Zahl der tätigen Personen im Bauhauptgewerbe nahm gegenüber März 2025 um 1,6 Prozent auf rund 545.000 Beschäftigte zu. Die Angaben beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen mit mindestens 20 tätigen Personen.

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