Berlin, 30. Juni 2026 (JPD). YPOG hat Project A bei der Strukturierung von Beteiligungsvehikeln sowie beim Series-C-Investment in das Berliner Defence-Startup Stark beraten. Die Finanzierungsrunde hat ein Volumen von 500 Millionen Euro und wurde unter anderem von Sequoia Capital und Founders Fund angeführt.
Die Beratung umfasste aufsichtsrechtliche, steuerliche und gesellschaftsrechtliche Fragen sowie die transaktionsseitige Begleitung der Finanzierungsrunde.
Stark wurde 2024 gegründet und hat seinen Sitz in Berlin. Das Defence-Technology-Unternehmen entwickelt softwaregetriebene und KI-gestützte unbemannte Systeme für europäische und NATO-Streitkräfte. Dazu zählen Loitering Munitions und Schwarmtechnologie, die auch in elektronisch stark umkämpften Umgebungen einsatzfähig sein sollen.
Nach Angaben von YPOG zählt Stark zu den am schnellsten wachsenden Defence-Startups in Europa. Das Unternehmen arbeitet unter anderem mit der Bundeswehr sowie weiteren NATO-Partnerstaaten zusammen. Systeme wie die Virtus-Plattform werden demnach bereits in Beschaffungs- und Testprogrammen eingesetzt.
Mehr als 80 Prozent des neu eingeworbenen Kapitals sollen unmittelbar in Forschung, Entwicklung und den Ausbau der Produktionskapazitäten in Europa fließen. Geplant sind unter anderem zusätzliche Forschungsstätten im Bereich Electronic Warfare sowie eine Skalierung der Produktion auf mehrere tausend Systeme pro Monat.
Zuletzt expandierte Stark nach Großbritannien und Schweden, erwarb das Berliner Softwareunternehmen Pleno und sicherte sich einen Auftrag der Bundeswehr im Volumen von 268 Millionen Euro.
YPOG und Project A verbindet nach Angaben der Kanzlei eine langjährige Zusammenarbeit. Die Kanzlei berät den Venture-Capital-Investor seit mehreren Jahren bei Finanzierungsrunden und Transaktionen sowie bei der Strukturierung und Aufsetzung von Investmentvehikeln.
Das YPOG-Team für die Strukturierung wurde von Dr. Stephan Bank und Dr. Helder Schnittker geleitet. Zum Strukturierungsteam gehörten außerdem Lennart Lorenz, Dr. Saskia Bong, Dr. Dajo Sanning, Dr. Wolfram Dickersbach und Franziska Wüst. Die transaktionsseitige Beratung stand unter der Leitung von Dr. Frederik Gärtner. Unterstützt wurde er von Dr. Sarah Sostak.





