
Köln, 2. Juli 2026 (JPD). Die Luther Rechtsanwaltsgesellschaft hat ihre Führung neu aufgestellt. Seit dem 1. Juli 2026 stehen Prof. Dr. Florian Schulz und Dr. Stefan Galla als Managing Partner an der Spitze der Kanzlei. Sie folgen auf Elisabeth Lepique und Dr. Markus Sengpiel, die Luther zwölf beziehungsweise sechzehn Jahre lang geführt haben.
Der Wechsel markiert nach Angaben der Kanzlei einen Generationenwechsel, soll zugleich aber für Kontinuität stehen. Schulz und Galla sind seit mehr als zwei Jahrzehnten mit Luther verbunden und haben in der Kanzlei bereits Führungsverantwortung getragen.
Galla leitete zuletzt die Service Line Corporate/M&A, den größten Fachbereich von Luther. Zuvor war er Location Head am Standort Essen. Schulz war langjähriger Location Head in Hamburg und ist Co-Head des Beratungsfeldes Complex Disputes.
Die neue Doppelspitze will die strategische Entwicklung der Kanzlei fortsetzen und zugleich neue Impulse setzen. Im Mittelpunkt stehen der Ausbau zukunftsgerichteter Geschäftsfelder, technologieorientierte Beratungsangebote und eine stärkere internationale Vernetzung.
Neben etablierten juristischen Beratungsfeldern sollen neue Geschäftsfelder, Legal-Tech-Modelle und nicht-juristische Beratungsangebote ausgebaut werden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Bereich Tax sowie auf der Zusammenarbeit mit der neu gegründeten Tochter Luther Public Services. Damit will Luther öffentliche Transformationsprojekte künftig stärker auch über klassische Rechtsberatung hinaus begleiten.
Auch Künstliche Intelligenz soll eine größere Rolle spielen. Luther will seine KI-Aktivitäten neu strukturieren und Kompetenzen aus Technologie, Recht, IT, Legal Engineering und Management enger bündeln. Ziel ist es, KI gezielt für Beratung, interne Prozesse und neue Geschäftsmodelle einzusetzen.
International setzt das neue Management weiterhin auf das Drei-Säulen-Modell aus eigenen Auslandbüros, unter anderem in Luxemburg und Asien, der Kanzleiallianz unyer sowie Best-Friends-Kanzleien. Für die USA und Großbritannien bleibt die Zusammenarbeit mit Best-Friends-Kanzleien ein zentraler Bestandteil der internationalen Strategie.






