Frankfurt am Main, 3. November 2026 (JPD) – Die internationale Wirtschaftskanzlei Hogan Lovells Cadwalader hat die DZ BANK bei der Erstellung eines Basisprospekts für Kryptowertpapiere beraten. Der von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) am 7. Mai 2026 gebilligte Prospekt ermöglicht der Bank, Zertifikate als elektronische Wertpapiere nach dem Gesetz über elektronische Wertpapiere (eWpG) öffentlich anzubieten.
Die Wertpapiere werden durch Sammeleintragung in ein Kryptowertpapierregister erfasst. Anders als bei bisherigen Emissionen, die sich häufig an professionelle Investoren richteten, können die Zertifikate auch Privatanlegern angeboten werden. Der Erwerb und die Verwahrung erfolgen über Depotbanken mit entsprechender Anbindung an die DZ BANK. Diese übernimmt sowohl die Rolle der Emittentin als auch der Verwahrerin.
Das seit Juni 2021 geltende eWpG ermöglicht die Ausgabe elektronischer Wertpapiere unter Nutzung der Blockchain-Technologie. Mit dem Basisprospekt soll diese Form der Wertpapieremission stärker im Privatkundengeschäft etabliert werden. Die Beratung übernahm ein Frankfurter Kapitalmarktrechtsteam von Hogan Lovells Cadwalader unter Federführung von Partner Dr. Jochen Seitz. Beteiligt waren zudem Peter Maier, Dr. Stefan Wollmert-Schrewe und Melissa Mohr.





