DLA Piper berät Heidelberg Materials bei Ausbau der Akçansa-Beteiligung auf 79,44 Prozent

Berlin, 24. Juni 2026 (JPD) Die Wirtschaftskanzlei DLA Piper hat die Heidelberg Materials AG beim Erwerb des von der Sabancı Holding gehaltenen Aktienpakets von 39,72 Prozent an der türkischen Zementgesellschaft Akçansa Çimento Sanayi ve Ticaret A.Ş. beraten. Das Transaktionsvolumen beläuft sich auf umgerechnet rund 427,9 Millionen US-Dollar.

Mit dem Erwerb verdoppelt Heidelberg Materials seinen Anteil an dem an der Börse Istanbul notierten Baustoffhersteller von bislang 39,72 Prozent auf 79,44 Prozent. Das Unternehmen prüft derzeit, ob aufgrund der Anteilsaufstockung ein Pflichtangebot an die verbliebenen Minderheitsaktionäre erforderlich wird.

Akçansa zählt zu den führenden Zement- und Baustoffproduzenten der Türkei. Das Unternehmen betreibt drei Zementwerke, 26 Transportbetonwerke, fünf Zuschlagstoff-Steinbrüche sowie fünf Zementterminals an bedeutenden türkischen Seehäfen. Heidelberg Materials stärkt mit der Transaktion seine Marktposition in der Türkei sowie im Mittelmeerraum und setzt zugleich auf zusätzliche operative, kommerzielle und logistische Synergien.

Nach Angaben des Unternehmens soll die Übernahme zudem die Exportkapazitäten ausbauen und den Zugang zu einem international wettbewerbsfähigen Produktionsstandort sichern. Heidelberg Materials beschäftigt weltweit rund 49.000 Mitarbeiter und gehört zu den größten Herstellern von Baustoffen und Baustofflösungen.

Das grenzüberschreitende Mandat wurde auf Seiten von DLA Piper von den Corporate/M&A-Partnern Dr. Christoph Dachner und Dr. Lukas Reitebuch geleitet. Die kartell- und regulatorischen Aspekte betreuten Partner Semin O sowie Senior Associate Julia Goetzendorff. In der Türkei arbeitete DLA Piper mit der Kanzlei Akol Law unter Leitung der Partnerinnen Duygu Gültekin und Meltem Akol zusammen.

Die Rechtsabteilung von Heidelberg Materials wurde von Dr. Inken Linder geführt. Zum Inhouse-Team gehörten zudem General Counsel Roland Sterr sowie Natalya Seyalova, Dr. Norbert Boese und Julia Jung.

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