
Berlin, 20.01.2026 (PM) – Im aktuellen RTL/ntv Trendbarometer bleibt die AfD mit 26 Prozent unverändert stärkste politische Kraft im Land. Die CDU/CSU kann sich im Vergleich zur Vorwoche um einen Prozentpunkt auf 25 Prozent verbessern, ebenso die SPD, die nun bei 14 Prozent liegt. Die Grünen verlieren einen Punkt und kommen auf 12 Prozent, die Linke büßt ebenfalls einen Punkt ein und erreicht 10 Prozent. FDP (3 %), Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW, 3 %) sowie sonstige Parteien (7 %) bleiben unverändert. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt weiterhin bei hohen 26 Prozent und damit deutlich über dem Wert der Bundestagswahl 2025.
Bei der politischen Kompetenz liegt die Union mit 17 Prozent an der Spitze (+1), gefolgt von der AfD mit 13 Prozent. Der SPD trauen 7 Prozent (+1) die Lösung der Probleme in Deutschland am ehesten zu, den Grünen 6 Prozent und der Linken 4 Prozent (–1). Unverändert hoch bleibt der Anteil derjenigen, die keiner Partei Problemlösungskompetenz zuschreiben: Jeder Zweite (50 %) traut keiner politischen Kraft zu, die Probleme im Land wirksam zu bewältigen.
Die wirtschaftlichen Erwartungen zeigen sich weiterhin deutlich pessimistisch, wenn auch leicht verbessert: 20 Prozent der Bundesbürger rechnen mit einer Verbesserung der wirtschaftlichen Lage in Deutschland (+2 Prozentpunkte), 57 Prozent erwarten eine Verschlechterung. 22 Prozent gehen von gleichbleibenden Verhältnissen aus. Der Konjunkturindex bleibt damit klar im negativen Bereich.
Anhaltende Unzufriedenheit mit Bundeskanzler Merz
Mit der Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz zeigen sich derzeit 24 Prozent der Bundesbürger zufrieden, ein Plus von einem Prozentpunkt gegenüber der Vorwoche. Gleichzeitig äußern weiterhin 74 Prozent Unzufriedenheit. Mehrheitlich zufrieden mit Merz’ Arbeit sind nach wie vor ausschließlich die Anhänger der CDU/CSU. In den Anhängerschaften aller anderen Parteien überwiegt die Ablehnung deutlich, besonders ausgeprägt bei AfD- (98 %) und Linke-Wählern (94 %).
Die Daten zu den Parteipräferenzen, zur politischen Kompetenz und zu den Wirtschaftserwartungen wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag von RTL Deutschland im Zeitraum vom 13. bis 19. Januar 2026 erhoben. Datenbasis: bis zu 2.501 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: +/- 2,5 Prozentpunkte.
Die Daten zur Zufriedenheit mit der Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz basieren auf 1.007 Befragten. Statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte.