Aktuelle Meldungen aus Politik, Wirtschaft und Justiz
Das Tor-Netzwerk, mit dem sich Menschen weltweit anonym im Internet bewegen, kann von deutschen Ermittlungsbehörden offenbar überwacht werden, um Nutzer zu deanonymisieren. Dies zeigen Recherchen des ARD-Politikmagazins Panorama und STRG_F.
Im Jahr 2022 hat eine Professorin beziehungsweise ein Professor an einer deutschen Universität durchschnittlich 326 400 Euro Drittmittel eingeworben. Das waren 9 % oder 28 000 Euro mehr als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, lag die Technische Hochschule Aachen (RWTH Aachen) mit 1 051 400 Euro erneut auf Platz 1 bei den Drittmitteleinnahmen je Professor.
Im Jahr 2023 starben rund 10 100 Menschen in Deutschland an einer Alzheimer-Erkrankung. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Welt-Alzheimertag am 21. September mitteilt, hat sich die Zahl der Todesfälle binnen 20 Jahren infolge der unheilbaren Demenzerkrankung fast verdoppelt (+96 %) – auch demografisch bedingt.
Im Prüfungsjahr 2023 haben rund 501 900 Studierende und Promovierende einen Abschluss an einer deutschen Hochschule erworben. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren das mit -0,7 % etwas weniger als im Prüfungsjahr 2022 (505 700).
An den deutschen Hochschulen und Hochschulkliniken waren zum Jahresende 2023 rund 792 300 Personen beschäftigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 0,6 % oder rund 4 800 Personen mehr als Ende 2022. Dabei beschränkte sich der Beschäftigungszuwachs auf den nicht-wissenschaftlichen Bereich mit einem Anstieg um 2,1 %. Im wissenschaftlichen Bereich sank dagegen die Zahl der Beschäftigten um 0,6 %.
Die Zahl der im Ausland erworbenen und in Deutschland anerkannten Berufsabschlüsse ist im Jahr 2023 weiter gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, nahm die Zahl der positiv beschiedenen Anerkennungsverfahren im Jahr 2023 im Vergleich zu 2022 um ein Viertel (+25 %) von 52 300 auf 65 300 zu. Damit war der Zuwachs deutlich größer als im Vorjahr (+11 %).
Die Beschäftigten in Deutschland verbringen durchschnittlich 17 Prozent ihrer Arbeitszeit zuhause. Das geht aus einer Unternehmensumfrage des ifo Instituts hervor. „Der Umfang von Homeoffice ist gegenüber dem Vorjahr unverändert“, sagt ifo-Forscher Jean-Victor Alipour.
Im Juli 2024 verbuchten die Beherbergungsbetriebe in Deutschland 57,5 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren das 1,0 % mehr als im Juli 2023.
Im August 2024 sind in Deutschland nach einer Hochrechnung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 79 975 Menschen gestorben. Diese Zahl liegt im Bereich des mittleren Wertes (Median) der Jahre 2020 bis 2023 für diesen Monat (+2 %).
Jeder 100. Todesfall in Deutschland ist ein Suizid. Im Jahr 2023 starben rund 10 300 Menschen durch Suizid, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des weltweiten Präventionstages gegen Suizide am 10. September mitteilt. Das waren mehr als dreimal so viele Todesfälle wie beispielsweise in Folge von Verkehrsunfällen.
Eva Schiller, Leiterin des ZDF-Landesstudios Baden-Württemberg, wechselt zum 1. November 2024 nach München und leitet dort das ZDF-Landesstudio Bayern. Nicola Albrecht, Leiterin des ZDF-Landesstudios Brandenburg, wird zum 1. Januar 2025 Leiterin der ZDF-Korrespondentenstelle in New York. Ihre Nachfolge in Potsdam übernimmt Kai Niklasch, der derzeit noch das ZDF-Studio in Bremen leitet.
Die Zahl der Kindeswohlgefährdungen in Deutschland hat im Jahr 2023 einen neuen Höchststand erreicht: Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stellten die Jugendämter bei mindestens 63 700 Kindern oder Jugendlichen eine Kindeswohlgefährdung durch Vernachlässigung, psychische, körperliche oder sexuelle Gewalt fest. Das waren rund 1 400 Fälle oder 2 % mehr als im Jahr zuvor. Die betroffenen Kinder waren bei Feststellung der Kindeswohlgefährdung im Schnitt 8,2 Jahre alt.
Mehr als 80.000 Kadettinnen und Kadetten haben seit 1802 an der United States Military Academy West Point studiert. Darunter waren berühmte Amerikaner wie General George S. Patton Jr., Präsident Dwight D. Eisenhower und der Astronaut Buzz Aldrin. Als erster deutscher Offiziersanwärter absolviert jetzt Fahnenjunker Jesse L. sein vierjähriges Studium in West Point.
Vor allem in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Baugewerbe ist schwere körperliche Arbeit weit verbreitet: Gut jede oder jeder zweite Erwerbstätige in diesen Wirtschaftszweigen (52 % beziehungsweise 51 %) verbrachte mindestens die Hälfte der Arbeitszeit mit anstrengender körperlicher Arbeit. Im Gastgewerbe waren es 40 % der Erwerbstätigen.
Den Beschuldigten wird zur Last gelegt, sich als Rädelsführer an einer kriminellen Vereinigung beteiligt zu haben, deren Zweck darauf gerichtet ist, Straftaten zu begehen wie u.a. systematisches Cybermobbing und Cyberstalking. In diesem Zusammenhang durchsuchten Einsatzkräfte des Bundeskriminalamts insgesamt zehn Wohnungen in sechs Bundesländern.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Beginn des neuen Schuljahres mitteilt, hatten im vergangenen Jahr 29 % der Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen eine Einwanderungsgeschichte. Unter den Lehrkräften traf dies lediglich auf 11 % zu.