Berlin, 16. September 2026. YPOG hat das KI-Startup Langdock bei der Verlegung seines Rechtssitzes von den USA nach Deutschland beraten. Im Zuge des sogenannten Reverse Flips wurde zudem eine europäische Holdingstruktur mit einer Europäischen Gesellschaft (SE) als Konzernobergesellschaft geschaffen. Die Beratung erfolgte gemeinsam mit der Kanzlei Cozen O’Connor.
Langdock entwickelt eine KI-Plattform, über die Unternehmen Sprach- und Bildmodelle verschiedener Anbieter nutzen können. Nach Angaben des Unternehmens lässt sich die Plattform datenschutzkonform in Geschäftsprozesse integrieren. Das 2023 gegründete Startup hat seinen Sitz in Berlin, beschäftigt 65 Mitarbeiter und wird nach eigenen Angaben von mehr als 13.000 Unternehmen genutzt.
Langdock beziffert seine wiederkehrenden Software-Lizenzerlöse auf Basis abgeschlossener Kundenverträge auf mehr als 50 Millionen Euro pro Jahr.
Mit der Sitzverlegung nach Deutschland will das Unternehmen seine europäische Ausrichtung stärken. Zugleich plant Langdock, eigene Rechen- und Speicherkapazitäten aufzubauen und sein Angebot auf kritische Geschäftsprozesse europäischer Unternehmen auszuweiten.
Noch im Jahr 2026 soll ein eigenes Rechenzentrum den Betrieb aufnehmen. Dafür plant das Unternehmen Investitionen zwischen zehn und 15 Millionen Euro.
Das YPOG-Team wurde von Partner Martin Schaper geleitet. Weitere Anwälte berieten unter anderem zu Gesellschaftsrecht, Transaktionen und Steuerrecht.






