Hengeler Mueller berät Skyborn bei 2,1-Milliarden-Euro-Finanzierung für Gennaker

Frankfurt, 15. September 2026. Hengeler Mueller hat Skyborn Renewables beim Abschluss der Finanzierung für den Offshore-Windpark Gennaker in der deutschen Ostsee beraten. Für das Projekt wurde ein Non-Recourse-Finanzierungspaket in Höhe von 2,1 Milliarden Euro durch ein Konsortium aus 16 Geschäftsbanken und der Europäischen Investitionsbank zugesagt.

Gennaker soll rund 15 Kilometer nördlich der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst entstehen und eine Leistung von bis zu 976,5 Megawatt erreichen. Nach dem Abschluss der Finanzierung tritt das Projekt nun in die Bau- und Umsetzungsphase ein.

Nach Angaben von Skyborn liegen inzwischen sämtliche wesentlichen Projekt- und Finanzierungsvereinbarungen vor. Dazu zählen die Fremd- und Eigenkapitalfinanzierung, strategische Partnerschaften sowie Liefer- und Installationsverträge.

Auch langfristige Stromabnahmeverträge wurden geschlossen. Amazon soll 600 Megawatt der Erzeugungskapazität abnehmen, Uniper weitere 100 Megawatt.

Hengeler Mueller hatte Skyborn bereits bei der strategischen Partnerschaft mit den Stadtwerken München beraten. Die Kanzlei begleitete nun auch die mehrstufige Eigen- und Fremdkapitalfinanzierung sowie weitere zentrale Projektbereiche einschließlich der Stromabnahmeverträge.

Der Offshore-Windpark soll bis Ende 2028 vollständig in Betrieb gehen. Nach Angaben der Beteiligten soll Gennaker dann rechnerisch rund eine Million Haushalte in Deutschland mit Strom versorgen können.

Das Hengeler-Mueller-Team wurde im Bereich Corporate/M&A von den Partnern Dr. Sebastian Schneider und Dr. Marika Öry sowie bei der Finanzierung von Partner Dr. Nikolaus Vieten federführend betreut. Daneben waren unter anderem Anwälte aus den Bereichen Energierecht, Regulierung, öffentliches Wirtschaftsrecht, Steuerrecht sowie IP/IT beteiligt.

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