Frankfurt, 15. September 2026. Latham & Watkins hat Cheplapharm bei einer strategischen Partnerschaft mit Sanofi beraten. Im Rahmen der geplanten Transaktion soll Cheplapharm ein Portfolio von 20 etablierten Arzneimitteln sowie drei Produktionsstätten weltweit übernehmen. Sanofi soll im Gegenzug eine Beteiligung von 26,4 Prozent an Cheplapharm erhalten.
Mit der Vereinbarung bauen die Unternehmen ihre bereits seit 2014 bestehende Zusammenarbeit weiter aus. Cheplapharm ist auf etablierte Arzneimittel spezialisiert.
Die kommerzielle Übertragung des Arzneimittelportfolios soll voraussichtlich im ersten Quartal 2027 beginnen. Anschließend ist die Übertragung der drei Produktionsstätten vorgesehen.
Die Transaktion steht unter anderem noch unter dem Vorbehalt der Unterrichtung und Anhörung der Arbeitnehmer, behördlicher Genehmigungen sowie weiterer üblicher Vollzugsbedingungen. Der Abschluss wird für das dritte Quartal 2027 erwartet.
Nach Vollzug der Akquisition wäre Cheplapharm nach eigenen Angaben das fünftgrößte deutsche Pharmaunternehmen.
Latham & Watkins beriet Cheplapharm mit einem internationalen Team aus mehreren Praxisgruppen und Standorten. Die gemeinsame Federführung lag bei den Partnern Christoph Engeler aus dem Bereich Healthcare & Life Sciences in Hamburg und David Rath aus dem Bereich Capital Markets in Frankfurt. Daneben waren unter anderem Anwälte aus den Bereichen Corporate, Kartellrecht und Foreign Investment, Regulierung, Finanzierung, Steuerrecht, Arbeitsrecht, Restrukturierung und Datenrecht beteiligt.






