Lupburg, 15. September 2026. Die Bäckerei Maier GmbH aus Lupburg in der Oberpfalz hat einen Insolvenzantrag gestellt. Das Amtsgericht Nürnberg ordnete am 3. September 2026 die vorläufige Insolvenzverwaltung an und bestellte Rechtsanwalt Patrick Meyerle von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH zum vorläufigen Insolvenzverwalter.
Der Geschäftsbetrieb wird nach Angaben von PLUTA an sämtlichen sechs Standorten uneingeschränkt fortgeführt. Neben der Backstube und dem Hauptverkauf in Lupburg betreibt das Familienunternehmen ein Café in Parsberg sowie Filialen und Backshops in Lupburg, Seubersdorf, Beratzhausen und Hemau.
Die rund 50 Beschäftigten wurden über die wirtschaftliche Situation informiert. Ihre Löhne und Gehälter sind für drei Monate über das Insolvenzgeld abgesichert. Eine Vorfinanzierung wurde bereits organisiert.
Als Ursachen für die wirtschaftlichen Schwierigkeiten nennt das Unternehmen insbesondere deutlich gestiegene Kosten für Energie, Rohstoffe und Betriebsstoffe. Gleichzeitig seien die Umsätze zurückgegangen und die Kaufzurückhaltung der Verbraucher spürbar.
Der vorläufige Insolvenzverwalter prüft derzeit verschiedene Sanierungsoptionen. Parallel wurde ein Investorenprozess gestartet. Erste Gespräche mit potenziellen Interessenten haben nach Angaben von PLUTA bereits stattgefunden.
Ziel sei eine langfristige Fortführungslösung für das Unternehmen. Die Bäckerei Maier ist ein Familienbetrieb in fünfter Generation und in den Landkreisen Neumarkt und Regensburg vertreten.






