Bissingen an der Teck, 11. September 2026 (JPD) Die insolvente Wilfried Rein GmbH hat einen neuen Investor gefunden. Die WESA GmbH aus Waldstetten übernimmt im Rahmen einer übertragenden Sanierung die wesentlichen Vermögenswerte und operativen Grundlagen des Metallbearbeitungsbetriebs sowie alle rund 30 Beschäftigten. Die entsprechenden Verträge wurden bereits unterzeichnet. Die Übertragung soll zum 1. Oktober 2026 erfolgen.
Wilfried Rein ist seit 1989 auf die Präzisionsfertigung von Metallteilen spezialisiert. Das Unternehmen produziert unter anderem CNC-Drehteile und Zahnräder und bietet Leistungen beim Drehen, Verzahnen und in der Komplettbearbeitung für Kunden verschiedener Branchen an.
Insolvenzverfahren seit Juli 2026
Das Unternehmen hatte im April 2026 Insolvenzantrag gestellt. Das Amtsgericht Esslingen eröffnete das Insolvenzverfahren am 1. Juli 2026 und bestellte Ilkin Bananyarli von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH zum Insolvenzverwalter. Der Geschäftsbetrieb wurde seit der Antragstellung fortgeführt und bestehende Aufträge weiter bearbeitet.
Parallel wurde ein strukturierter Investorenprozess durchgeführt. Den M&A-Prozess begleiteten Tobias Rager und Justin Gornas von allea consult. Mit der Vereinbarung mit WESA ist die Investorensuche abgeschlossen.
Nach Angaben des Insolvenzverwalters sollte mit der Lösung neben dem Erhalt möglichst vieler Arbeitsplätze auch ein möglichst gutes Ergebnis für die Gläubiger erzielt werden. Sämtliche rund 30 Mitarbeiter sollen von WESA übernommen werden.
Standort Bissingen soll erhalten bleiben
Nach dem Erwerberkonzept soll auch der bisherige Standort in Bissingen an der Teck fortgeführt werden. Dies steht allerdings noch unter dem Vorbehalt einer abschließenden Lösung für Standort, Miete und Immobilie.
WESA will nach Angaben der Geschäftsleitung auf der vorhandenen Präzisionsfertigung, dem Maschinenpark und dem bestehenden Mitarbeiterteam aufbauen. Auch die bisherigen Kundenbeziehungen sollen fortgeführt werden.






