München, 10. September 2026 (JPD) Flick Gocke Schaumburg (FGS) hat das deutsche KI-Start-up Ona bei der Übernahme durch OpenAI steuerlich beraten. Die Transaktion wurde nach Angaben der Kanzlei bereits am 10. August 2026 abgeschlossen. Ona ist seitdem Teil von OpenAI.
Ona entwickelt eine Plattform für persistente Cloud-Umgebungen in der Softwareentwicklung. Darin können vom Kunden gesteuerte KI-Agenten Aufgaben auch dann weiter ausführen, wenn sich der Entwickler, der sie gestartet hat, bereits abgemeldet hat. Die Anwendungen laufen in reproduzierbaren Cloud-Sandboxen und sollen dabei den jeweiligen Sicherheits- und Governance-Anforderungen der Unternehmen unterliegen.
Ona-Team arbeitet künftig mit Codex-Team zusammen
Nach der Übernahme soll das Ona-Team gemeinsam mit dem Codex-Team von OpenAI an sicheren und dauerhaften Ausführungsumgebungen für Unternehmen arbeiten. Ziel ist es, die Nutzung von Codex insbesondere für weitere Unternehmenskunden auszubauen.
Ona wurde 2020 gegründet. Die Plattform ermöglicht KI-Agenten innerhalb der jeweiligen Unternehmensinfrastruktur Zugriff auf benötigte Werkzeuge und Kontextinformationen.
FGS war bei der Transaktion ausschließlich steuerlich tätig. Das Beratungsteam stand unter der Federführung von Matthias Full im Bereich M&A Tax. Beteiligt waren außerdem Prof. Dr. Jan Bron, Corina Hackbarth und Associate Mauritz Müller.






