
München, 9. September 2026 (JPD) Das Geschäftsklima bei Selbständigen und Kleinstunternehmen in Deutschland hat sich im August zum vierten Mal in Folge verbessert. Der Jimdo-ifo-Geschäftsklimaindex stieg von minus 22,6 Punkten im Juli auf minus 19,7 Punkte. Ausschlaggebend waren nach Angaben des ifo Instituts vor allem weniger pessimistische Erwartungen, zugleich bewerteten die Befragten ihre aktuelle Geschäftslage seltener negativ. Die Situation bleibe dennoch herausfordernd, erklärte ifo-Expertin Katrin Demmelhuber.
Auch die Unsicherheit über die künftige Geschäftsentwicklung ging etwas zurück. Im August gaben 32,2 Prozent der Selbständigen an, dass ihnen eine Einschätzung schwerfalle. Während der Verschärfung der Krise im Nahen Osten im April hatte der Anteil noch bei 38,8 Prozent gelegen. Nach Einschätzung des ifo Instituts sind Selbständige besonders auf stabile Rahmenbedingungen und Planungssicherheit angewiesen.
Stimmung bei Dienstleistern verbessert sich
Bei den Dienstleistern hellte sich die Stimmung im August auf. Selbständige und Kleinstunternehmen waren seltener mit ihrer aktuellen Geschäftslage unzufrieden und korrigierten auch ihre Geschäfts- und Umsatzerwartungen nach oben. Besonders IT-Dienstleister und Unternehmensberatungen zeigten sich zuversichtlicher als in den vergangenen Monaten. Im Gastgewerbe und in der Kreativwirtschaft blieb die Lage dagegen schwierig.
Auch im Einzelhandel stieg der Geschäftsklimaindex, allerdings weiterhin auf niedrigem Niveau. Grund dafür waren besser laufende Geschäfte. Bei den Erwartungen für die kommenden Monate blieb die Skepsis der Selbständigen hingegen bestehen.





