A&O Shearman berät Aukera bei 460-Millionen-Euro-Finanzierung

Frankfurt am Main, 2. September 2026 (JPD). A&O Shearman hat die europäische Energieplattform Aukera beim Abschluss einer strukturierten Kreditfazilität über insgesamt 460 Millionen Euro beraten. Als Lead Investor fungiert der auf Energie und Infrastruktur spezialisierte institutionelle Investor EIG.

Die ursprüngliche Finanzierung umfasste eine anfängliche Zusage über 200 Millionen Euro sowie eine sogenannte Akkordeon-Fazilität von bis zu 250 Millionen Euro. Im Zuge der neuen Vereinbarung wird diese in eine fest zugesagte Serie-2-Tranche über 260 Millionen Euro umgewandelt. Damit steigt die gesamte Kapitalzusage auf 460 Millionen Euro.

Aukera entwickelt, errichtet und betreibt Projekte in den Bereichen erneuerbare Energieerzeugung, Batteriespeicher und Energieinfrastruktur. Das Unternehmen ist in Belgien, Großbritannien, Deutschland, Rumänien und Italien aktiv.

Projektpipeline umfasst 14 Gigawatt

In den fünf Märkten verfügt Aukera nach eigenen Angaben derzeit über Projekte mit einer Leistung von insgesamt nahezu einem Gigawatt, die sich bereits im Bau oder Betrieb befinden.

Hinzu kommt eine Entwicklungspipeline für erneuerbare Energien und Energieinfrastruktur mit einer geplanten Kapazität von insgesamt rund 14 Gigawatt in Europa. Die neue Finanzierung soll den weiteren Ausbau der Plattform unterstützen.

Aukera wird von den Investoren AtlasInvest, Reggeborgh und SFPIM, dem belgischen Staatsfonds, unterstützt.

„Anspruchsvolle, flexible Finanzierungsstrukturen spielen eine entscheidende Rolle beim europaweiten Ausbau von Plattformen wie Aukera“, erklärte Dr. Jan-Hendrik Bode, Partner bei A&O Shearman in Frankfurt. Mit der Transaktion werde die finanzielle Grundlage für die nächste Wachstumsphase des Unternehmens geschaffen.

A&O-Shearman-Team um Jan-Hendrik Bode

Das A&O-Shearman-Team wurde von Debt-Finance-Partner Jan-Hendrik Bode geleitet. Unterstützt wurde er von den Senior Associates Alan Markgraf und Martin Schmidt aus Frankfurt.

Zu belgischem Recht berieten unter anderem die Partner Yves Van Pul im Bereich Debt Finance und Axel de Backer im Finanzaufsichtsrecht. Weitere Mitglieder des Teams kamen aus Belgien, Italien, Großbritannien und den USA.

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