München/Berlin, 13. August 2026 (JPD). Das Münchener Start-up Skalar Holding GmbH hat in einer Seed-Finanzierungsrunde 12 Millionen Euro eingeworben. Zu den Investoren gehören FuturePresent, Headline, QED Investors, Repeat Ventures, MS&AD Ventures und Foreward Fund sowie mehrere Angel-Investoren. Taylor Wessing hat FuturePresent bei dessen Pre-Seed- und Seed-Investment rechtlich beraten.
Skalar wurde 2025 von Björn Goß, Niklas Wagener, Florian Lang, Martin Gugel und Christian Pötter gegründet. Das Unternehmen baut eine sogenannte „AI-first“-Steuer- und Wirtschaftsprüfungskanzlei für Unternehmen auf.
Dabei kombiniert Skalar einen eigenen Technologie-Stack mit menschlichen Steuerexperten. Angeboten werden Dienstleistungen unter anderem in den Bereichen Steuern, Buchhaltung und Lohnabrechnung.
Das neue Kapital soll insbesondere in die Weiterentwicklung des KI-Systems und die Automatisierung zusätzlicher Arbeitsabläufe fließen. Zudem will das Unternehmen seine Kapazitäten angesichts der steigenden Nachfrage ausbauen und das Kundenerlebnis verbessern.
Skalar positioniert sich damit in einem Markt, in dem zunehmend versucht wird, Prozesse professioneller Dienstleistungen mithilfe künstlicher Intelligenz zu automatisieren. Dazu zählen neben Buchhaltung und Steuerberatung auch Compliance- und Backoffice-Aufgaben.
FuturePresent investiert als Venture-Capital-Gesellschaft in Technologieunternehmen in Europa und den USA und setzt nach eigenen Angaben auf langfristige Partnerschaften mit seinen Portfoliounternehmen.
Taylor Wessing beriet FuturePresent mit einem Team unter Federführung von Dr. Jens Wolf aus Berlin. Im Bereich Venture Capital war zudem Philipp Seimel aus Frankfurt am Main beteiligt. Lisa Seidel beriet zu Corporate/M&A-Fragen, Dr. Stefan Horn zu FDI- und kartellrechtlichen Themen.






