Berlin, 31. Juli 2026 (JPD). Die Wirtschaftskanzlei HEUKING hat die Pentixapharm Holding AG bei einer Bezugsrechtskapitalerhöhung und einer anschließenden Privatplatzierung beraten. Das Berliner Biotechnologieunternehmen erzielte dabei Bruttoemissionserlöse von rund 20,4 Millionen Euro.
Pentixapharm hatte die Kapitalerhöhung am 1. Juli gestartet und am 27. Juli abgeschlossen. Insgesamt wurden 11.020.212 neue, auf den Inhaber lautende Stückaktien zu einem Preis von jeweils 1,85 Euro platziert.
Das Angebot war nach Angaben des Unternehmens deutlich überzeichnet. Sämtliche angebotenen Aktien konnten ausgegeben werden. Der Hauptaktionär Eckert Wagniskapital und Frühphasenfinanzierung übte seine Bezugsrechte vollständig aus.
Die BankM AG begleitete die Transaktion als Lead Manager, NuWays war als Selling Agent tätig.
Die Emissionserlöse sollen vorrangig zur Finanzierung der zulassungsrelevanten Phase-3-Studie PANDA verwendet werden. Die Studie befasst sich mit der nicht-invasiven Subtypisierung von Patienten mit primärem Aldosteronismus und Bluthochdruck. Dadurch soll die Auswahl einer geeigneten Therapie erleichtert werden.
Der diagnostische Ansatz hatte zuvor zwei regulatorische Meilensteine in den Vereinigten Staaten erreicht. Im Juni 2026 gestattete die US-Arzneimittelbehörde FDA die Durchführung der Studie. Im Juli erhielt der Ansatz zudem den Fast-Track-Status der Behörde.
Pentixapharm ist auf die Entwicklung nuklearmedizinischer Diagnose- und Therapieverfahren spezialisiert. Die Aktien des Unternehmens werden im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt.
Das beratende HEUKING-Team bestand aus den Partnern Christopher Görtz und Michael Neises sowie Senior Counsel Andreas Meyer. Neises und Görtz hatten bereits die frühere Konzernmutter Eckert & Ziegler beim Spin-off von Pentixapharm und dem anschließenden Börsengang beraten.






