
Mainz, 15. Juli 2026 (JPD). Die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung steht am Donnerstagabend im Mittelpunkt der ZDF-Talksendung „Maybrit Illner“. Unter dem Titel „Gesundheit nach Kassenlage – sparen, bis kein Arzt kommt?“ geht es um eine für das kommende Jahr erwartete Finanzierungslücke von 19 Milliarden Euro.
Diskutiert werden die Folgen des Beitragsstabilisierungsgesetzes für Versicherte und Leistungserbringer. Zu den vorgesehenen Belastungen gehören nach Angaben des ZDF höhere Zuzahlungen für Medikamente, eine höhere Beitragsbemessungsgrenze und das Ende der kostenlosen Mitversicherung von Ehepartnern.
Hausärzte als Lotsen im Gesundheitssystem
Auch die geplante Strukturreform ist Thema der Sendung. Hausärzte sollen dabei stärker als erste Anlaufstelle und Lotsen im Gesundheitssystem fungieren. Zur Debatte stehen zudem Wartezeiten, die Verteilung der finanziellen Belastungen und die im internationalen Vergleich hohen Gesundheits- und Medikamentenkosten.
Zu Gast sind Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU), die frühere Grünen-Vorsitzende Ricarda Lang, der SPD-Europapolitiker Bernd Lange, der Vorstandsvorsitzende der Techniker Krankenkasse Jens Baas, die Hausärztin Sibylle Katzenstein und die Journalistin Melanie Amann.
Die Sendung beginnt am Donnerstag, 16. Juli 2026, um 22.25 Uhr im ZDF.



