Clifford Chance berät Banken bei Northern-Fiber-Restrukturierung

München, 9. Juli 2026 (JPD). Clifford Chance hat ein internationales Bankenkonsortium bei der Restrukturierung der Finanzverbindlichkeiten der Northern Fiber Group beraten. Das Volumen der Fremdfinanzierung liegt nach Angaben der Kanzlei bei mehr als 400 Millionen Euro.

Teil der Restrukturierung ist ein strukturierter M&A-Prozess unter Leitung eines Treuhandgesellschafters. Mit der Unterzeichnung einer verbindlichen Vereinbarung über den Erwerb der Northern Fiber Group durch die Strategic Fiber Networks GmbH wurde ein wichtiger Schritt für die Neuordnung der Finanzverbindlichkeiten erreicht. Der Abschluss der Transaktion wird für die zweite Jahreshälfte 2026 erwartet.

Die Northern Fiber Group zählt zu den größeren Anbietern von Glasfaserinfrastruktur in Deutschland und verfügt insbesondere in Norddeutschland über eine starke Marktposition. Unter den Marken Lünecom und sewikom versorgt das Unternehmen ländliche und stadtrandnahe Regionen in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen mit Glasfaseranschlüssen.

Das Unternehmen betreibt sowohl eigene als auch angemietete Glasfasernetze und bietet Privat- sowie Geschäftskunden Hochgeschwindigkeits-Internet auf Glasfaserbasis an. Die Restrukturierung steht damit zugleich im Kontext eines Marktsegments, das für den Ausbau digitaler Infrastruktur in Deutschland von erheblicher Bedeutung ist.

Nach Angaben von Clifford Chance unterstreicht das Mandat die Rolle der Kanzlei bei Restrukturierungen in der Glasfaserbranche. Diese zählt derzeit zu den wichtigen Beratungsfeldern im europäischen Restrukturierungsmarkt.

Das Clifford-Chance-Team wurde von Andreas Steiger, Partner im Bereich Restrukturierung und Insolvenz in München, geleitet.

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