Clifford Chance berät Continental beim Verkauf von ContiTech

Frankfurt am Main, 8. Juli 2026 (JPD). Die internationale Wirtschaftskanzlei Clifford Chance hat die Continental AG beim Verkauf ihres Unternehmensbereichs ContiTech an eine Tochtergesellschaft von Lone Star Funds beraten. Der Kaufpreis beträgt vier Milliarden Euro. Hinzu kommen erfolgsabhängige Komponenten von bis zu 250 Millionen Euro in den Folgejahren. Der Vollzug der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen.

Mit dem Verkauf von ContiTech schließt Continental nach Angaben der Kanzlei die strategische Neuaufstellung des Konzerns ab. Künftig will sich das Unternehmen vollständig auf das Reifengeschäft konzentrieren. Lone Star Funds übernimmt sämtliche weltweiten Geschäftsaktivitäten von ContiTech.

ContiTech zählt zu den weltweit führenden Industriespezialisten für Materiallösungen. Das Unternehmen beschäftigt rund 22.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von rund 4,4 Milliarden Euro. Das Geschäft umfasst Produkte und Systeme aus Gummi- und Thermoplastwerkstoffen und bedient zahlreiche industrielle Endmärkte.

Zu den Abnehmerbranchen gehören unter anderem Bergbau, Energie, Bau und Infrastruktur, Off-Highway- und Mobilitätsanwendungen sowie die industrielle Fertigung. Continental trennt sich damit von einem Unternehmensbereich, der über eine ausgeprägte Material- und Technologiekompetenz verfügt.

Lone Star Funds ist eine international tätige Investmentgesellschaft und berät Fonds, die weltweit in Private Equity, Kredite und Immobilien investieren. Das Unternehmen verfügt nach Kanzleiangaben über langjährige Erfahrung im Industriesektor und bei komplexen Transaktionen.

Das Clifford-Chance-Team wurde von den Partnern Dr. Nicole Englisch und Dr. Jörg Rhiel geleitet. Beide gehören zur Praxisgruppe Corporate/M&A und sind in München beziehungsweise Frankfurt am Main tätig.

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