Offenbach, 30. Juni 2026 (JPD). Die Zukunft des Ketteler Krankenhauses Offenbach ist gesichert. Im Sanierungsverfahren der Ketteler Krankenhaus gemeinnützige GmbH haben alle Gläubigergruppen dem Insolvenzplan zugestimmt. Die Zustimmung erfolgte im Erörterungs- und Abstimmungstermin am vergangenen Freitag.
Damit hat das Team der PLUTA Sanierungsexperten um Philip Konen und Dr. Christian Kaufmann eine Lösung für das Krankenhaus erarbeitet und umgesetzt. Nach der Bestätigung durch das Amtsgericht und der Rechtskraft des Insolvenzplans kann das Eigenverwaltungsverfahren zeitnah aufgehoben werden.
Mit der Sanierung bleiben die Arbeitsplätze von mehr als 900 Mitarbeitenden erhalten. Auch die medizinische Versorgung im Raum Frankfurt und Offenbach soll weiterhin gewährleistet bleiben.
Das Ketteler Krankenhaus hatte im Herbst 2025 ein Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung eingeleitet. Ziel war es, die wirtschaftliche Basis des Hauses nachhaltig zu stabilisieren und eine langfristige Perspektive für den Standort zu schaffen. Der Krankenhausbetrieb wurde seit der Antragstellung uneingeschränkt fortgeführt; Behandlungen und Patientenversorgung blieben nach Angaben der Sanierungsexperten jederzeit sichergestellt.
Die Insolvenzplanlösung ermöglicht nun die Entschuldung der Gesellschaft. Zugleich schafft sie die Grundlage für die Übernahme der Trägerschaft durch den Deutschen Roten Kreuz Kreisverband Offenbach e.V. Der Übergang soll nach Aufhebung des Verfahrens erfolgen. Das Ketteler Krankenhaus soll auch künftig gemeinnützig tätig sein.
Philip Konen, Generalhandlungsbevollmächtigter und Sanierungsexperte von PLUTA, bezeichnete die Zustimmung aller Gläubigergruppen als Zeichen für eine tragfähige und ausgewogene Lösung. Damit sei der Weg für die nachhaltige Fortführung des Krankenhauses frei.
Nach Angaben der Sanierungsexperten soll bereits rund vier Wochen nach Rechtskraft des Insolvenzplans eine erste Abschlagsquote von voraussichtlich rund 8,7 Prozent an die Gläubiger ausgezahlt werden. Auch Sachwalter Dr. Lason Gutsche begrüßte die einstimmige Zustimmung der Gläubiger als Lösung, die den Fortbestand des Krankenhauses langfristig sichere und zugleich die bestmögliche Befriedigung der Gläubiger ermögliche.
Die Geschäftsführung wurde im Verfahren durch Philip Konen und Dr. Christian Kaufmann von PLUTA als Generalhandlungsbevollmächtigte unterstützt. Als Sanierungsgeschäftsführer ist Dietmar Eine tätig.






