Dr. Klaus Ruhland übernimmt Leitung der Staatsanwaltschaft Landshut

Landshut, 29. Juni 2026 (JPD). An der Spitze der Staatsanwaltschaft Landshut ist der Amtswechsel offiziell vollzogen worden. Bayerns Justizminister Georg Eisenreich verabschiedete am Montag den bisherigen Behördenleiter Georg Freutsmiedl und führte Dr. Klaus Ruhland in das Amt des Leitenden Oberstaatsanwalts ein.

Eisenreich würdigte Freutsmiedl als erfahrenen Juristen mit großer Fachkompetenz, Einsatzbereitschaft und Führungsstärke. Er habe in anspruchsvollen Funktionen überzeugt, unter anderem als Leiter der neu gegründeten Bayerischen Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus bei der Generalstaatsanwaltschaft München sowie zuletzt als Behördenleiter der Staatsanwaltschaft Landshut. Freutsmiedl sei mit Ablauf des Monats November 2025 in den Ruhestand getreten.

Der 66-jährige Georg Freutsmiedl begann seine Laufbahn 1988 bei der Staatsanwaltschaft Landshut. Nach Stationen als Richter am Landgericht Landshut, Gruppenleiter der Staatsanwaltschaft Landshut und Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft München wurde er 2005 Vorsitzender Richter am Landgericht Landshut. 2007 übernahm er die stellvertretende Behördenleitung der Staatsanwaltschaft Landshut. Ab 2013 war er Leitender Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft München, bevor er im Januar 2017 die Leitung der Bayerischen Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus übernahm. Von 2022 bis 2025 leitete er die Staatsanwaltschaft Landshut.

Neuer Leitender Oberstaatsanwalt in Landshut ist Dr. Klaus Ruhland. Eisenreich hob dessen Fachkompetenz, Organisationstalent und Erfahrung in Führungsfunktionen hervor. Ruhland habe bei der Generalstaatsanwaltschaft München unter anderem die Zentrale Koordinierungsstelle für Vermögensabschöpfung in Bayern sowie die für Personalangelegenheiten zuständige Zentralabteilung geleitet. Zudem war er dort als Pressesprecher tätig.

Der 56-jährige Ruhland begann seine Justizlaufbahn 2001 bei der Staatsanwaltschaft München I. Nach Stationen am Landgericht Landshut und bei der Staatsanwaltschaft Landshut wurde er 2014 zum Oberstaatsanwalt ernannt. 2016 wechselte er zur Generalstaatsanwaltschaft München. Dort übernahm er 2018 die Leitung der neu gegründeten Zentralen Koordinierungsstelle für Vermögensabschöpfung in Bayern. 2019 wurde er ständiger Vertreter des Leitenden Oberstaatsanwalts in Deggendorf und blieb zugleich an die Generalstaatsanwaltschaft München abgeordnet. Seit 2020 war er Leitender Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft München. Mit Wirkung vom 1. März 2026 wurde Ruhland zum Leitenden Oberstaatsanwalt in Landshut ernannt.

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