Insolvenzverfahren Kothe Destillationstechnik: PLUTA vermittelt Investorenlösung nach Betriebsfortführung

Eislingen/Fils, 16. Juni 2026 (JPD) Die PLUTA Rechtsanwalts GmbH hat für die Kothe Destillationstechnik GmbH eine Investorenlösung erzielt. Der vom Steffen Beck als Insolvenzverwalter betreute Geschäftsbetrieb wird im Rahmen eines Asset Deals mit Wirkung zum 1. Juni 2026 von der Reiner Schmitt GmbH Brennereitechnik übernommen.

Über den Kaufpreis vereinbarten die Parteien Stillschweigen. Nach Angaben des Verwalters bleibt durch die Transaktion insbesondere technisches Know-how sowie die Marke des Anlagenbauers erhalten. Die Übernahme markiere den Abschluss eines strukturierten Investorenprozesses.

Das Amtsgericht Göppingen hatte im Dezember 2025 die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Unternehmen angeordnet und Steffen Beck zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Am 2. März 2026 wurde das Verfahren eröffnet. Seitdem führte das PLUTA-Team um Beck den Geschäftsbetrieb fort und bearbeitete laufende Aufträge ohne Unterbrechung.

Die Betriebsfortführung bildete nach Angaben der Sanierer die Grundlage für die Investorenlösung. Unterstützung erhielt der Prozess durch die M&A-Beratung von FalkenSteg. Nach Angaben der Beteiligten hatten mehrere Interessenten ihr Kaufinteresse bekundet.

Die Kothe Destillationstechnik GmbH entwickelt und produziert Destillationsanlagen für Premium-Spirituosen wie Whisky, Rum und Gin im Bereich von 50 bis 5.000 Litern. Die übernehmende Reiner Schmitt GmbH Brennereitechnik erweitert durch die Transaktion ihr Portfolio im Anlagen- und Brennereitechnikgeschäft.

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