Dienstleistungsumsatz in Deutschland sinkt im März 2026 deutlich

Wiesbaden, 5. Juni 2026 (JPD) Der Umsatz im deutschen Dienstleistungssektor ohne Finanz- und Versicherungsdienstleistungen ist im März 2026 gegenüber dem Vormonat zurückgegangen. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sank der kalender- und saisonbereinigte Umsatz real um 1,4 Prozent und nominal um 1,0 Prozent gegenüber Februar 2026.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2025 verringerte sich der reale Umsatz um 0,3 Prozent. Nominal legte der Umsatz hingegen um 1,6 Prozent zu.

Freiberufliche Dienstleistungen mit stärkstem Rückgang

Den stärksten realen Umsatzrückgang gegenüber dem Vormonat verzeichneten die freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen mit einem Minus von 4,8 Prozent. Auch die sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen, zu denen unter anderem die Vermietung beweglicher Sachen und die Vermittlung von Arbeitskräften zählen, verbuchten mit minus 2,6 Prozent deutliche Einbußen. Im Grundstücks- und Wohnungswesen sank der Umsatz um 0,8 Prozent.

Gegen den allgemeinen Trend entwickelten sich die Bereiche Verkehr und Lagerei sowie Information und Kommunikation. Dort stiegen die Umsätze im März 2026 gegenüber Februar 2026 um 0,3 beziehungsweise 0,7 Prozent.

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