Arbeitsmarkt: 45,5 Millionen Erwerbstätige, Erwerbslosenquote steigt auf 4,2 Prozent

Wiesbaden, 27. Februar 2026 (JPD) Im Januar 2026 waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistisches Bundesamt (Destatis) rund 45,5 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Saisonbereinigt sank die Zahl gegenüber dem Vormonat um 14.000 Personen und blieb damit nahezu unverändert bei 0,0 Prozent. Bereits von Mai bis Dezember 2025 war die Erwerbstätigkeit im Monatsdurchschnitt um 12.000 Personen zurückgegangen.

Nicht saisonbereinigt verringerte sich die Zahl der Erwerbstätigen gegenüber Dezember 2025 um 369.000 Personen oder 0,8 Prozent. Der Rückgang fiel stärker aus als im Durchschnitt der Januar-Monate 2023 bis 2025 mit minus 332.000 Personen beziehungsweise 0,7 Prozent.

Erwerbstätigkeit sinkt weiter im Vorjahresvergleich

Gegenüber Januar 2025 nahm die Zahl der Erwerbstätigen um 88.000 Personen oder 0,2 Prozent ab. Bereits in den Vormonaten hatte die Veränderungsrate im Vorjahresvergleich im negativen Bereich gelegen. Damit setzt sich der seit August 2025 erkennbare Abwärtstrend am Arbeitsmarkt fort.

Nach Ergebnissen der Arbeitskräfteerhebung waren im Januar 2026 rund 1,86 Millionen Personen erwerbslos. Das entspricht einem Anstieg um 195.000 Personen oder 11,7 Prozent binnen Jahresfrist. Die Erwerbslosenquote erhöhte sich auf 4,2 Prozent nach 3,7 Prozent im Januar 2025.

Saison- und kalenderbereinigt lag die Zahl der Erwerbslosen bei 1,75 Millionen und damit um 6.000 Personen oder 0,4 Prozent über dem Vormonat. Die bereinigte Erwerbslosenquote verharrte bei 4,0 Prozent.

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