Frankfurt am Main, 29. Juni 2026 (JPD). Freshfields hat die RWE AG bei einer Eigenkapitalmaßnahme im Umfang von 10 Prozent des Grundkapitals beraten. Die Maßnahme bestand aus der Ausgabe und Platzierung neuer Aktien sowie dem Verkauf eigener Aktien.
Sämtliche Aktien wurden ausschließlich institutionellen Anlegern im Rahmen einer Privatplatzierung über ein beschleunigtes Platzierungsverfahren, ein sogenanntes Accelerated Bookbuilding, angeboten. Nach Angaben der Kanzlei handelt es sich um die bislang größte Eigenkapitalmaßnahme, die von einem deutschen Unternehmen im Wege eines Accelerated Bookbuilding durchgeführt wurde.
Der Erlös aus der Kapitalmaßnahme beläuft sich auf rund 4 Milliarden Euro. RWE will die Mittel zur Finanzierung der Aufstockung ihrer Beteiligung an der Amprion GmbH verwenden. Amprion zählt zu den vier deutschen Übertragungsnetzbetreibern. Der Gesamtkaufpreis für die Transaktionen liegt bei rund 3,6 Milliarden Euro. Zur Absicherung der Transaktion wurde zudem eine Brückenfinanzierung über rund 4,1 Milliarden Euro vereinbart.
Das Freshfields-Team für die Eigenkapitalmaßnahme bestand aus Partner Rick van Aerssen, Counsel Christina Zapf sowie den Associates Vincent Buchta und Simon Cisneros. Sie alle beraten im Kapitalmarktrecht am Standort Frankfurt am Main.
Zur Brückenfinanzierung beriet ein weiteres Freshfields-Team um Partner Dr. Mario Hüther, Counsel Alexander Pospisil und Principal Associate Alexander Bräuer aus dem Bereich Finance in Frankfurt am Main.
Aufseiten von RWE waren Dr. Ulrich Rust als General Counsel sowie Thurid Wagner-Henk, Karin Sperber und Johannes Rehahn aus dem Inhouse-Team beteiligt.






