Bundeswehr meldet hohe Rücklaufquote beim Fragebogen zum Neuen Wehrdienst

Berlin, 8. Mai 2026 (JPD) Das Bundesministerium der Verteidigung hat eine hohe Beteiligung am Fragebogenverfahren des Neuen Wehrdienstes gemeldet. Nach Angaben des Ministeriums haben 86 Prozent der angeschriebenen Männer den Fragebogen innerhalb der vorgesehenen Frist von vier Wochen ausgefüllt. Nach dem Versand von Erinnerungsschreiben habe die Rücklaufquote insgesamt bei mehr als 90 Prozent gelegen.

Bis zum 29. April 2026 versandte das Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr mehr als 206.000 Anschreiben an Personen aller Geschlechter. Während Männer zur Beantwortung verpflichtet sind, liegt die Rücklaufquote bei Personen anderen Geschlechts, für die keine Pflicht besteht, laut Ministerium bei rund drei Prozent.

Verteidigungsministerium plant Bußgeld bei Verstößen

Das Verteidigungsministerium erklärte, die Wehrerfassung verlaufe bislang reibungslos. Datenabruf, Verarbeitung sowie die digitale Bearbeitung der Fragebögen funktionierten planmäßig. Ziel sei es, ein Lagebild über die wehrpflichtigen Männer aufzubauen, Interesse am Wehrdienst zu erfassen und über mögliche Verwendungen zu informieren.

Aus den positiven Rückmeldungen seien bereits Musterungen und weitergehende Assessments durchgeführt worden. Geeignete Bewerber seien konkreten Verwendungen zugeordnet und im laufenden Jahr eingestellt worden. Zudem würden die Verfahren auf Grundlage der bisherigen Erfahrungen weiter angepasst.

Die Nichtbeantwortung des Fragebogens stellt für Männer eine Ordnungswidrigkeit dar. Das Bundesministerium der Verteidigung plant hierfür ein Bußgeld von bis zu 250 Euro. Das interne Verwaltungsverfahren dazu werde derzeit ausgearbeitet.

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