Frankfurt am Main, 20. Januar 2026 (PM) – GÖRG hat die Landeshauptstadt Wiesbaden bei der erfolgreichen Vergabe der neuen Spielbankkonzession umfassend beraten. Die Spielbank wird seit dem 1. Januar 2026 durch die Bestandskonzessionärin Spielbank Wiesbaden GmbH & Co. KG fortgeführt.
Die neue Konzession wurde zunächst für zehn Jahre erteilt und beinhaltet die Möglichkeit einer einmaligen Verlängerung um fünf Jahre. Damit ist sichergestellt, dass der Spielbetrieb ohne Unterbrechung fortgeführt werden kann. Der zu erwartende Wert der Konzession liegt im dreistelligen Millionenbereich.
Im Rahmen der Strukturierung und Durchführung des europaweiten und komplexen (Konzessions-) Vergabeverfahrens standen unter anderem die Einhaltung der Vorgaben des Hessischen Glücksspielstaatsvertrags, die Sicherstellung von Spielerschutz und Suchtprävention sowie die Fortführung des bisherigen Spielangebots im historischen Ambiente der Spielbank im Fokus.
Darüber hinaus wurden Regelungen zur Erfüllung der Verpflichtungen gegenüber gemeinwohlorientierten Projekten getroffen. Dazu zählen unter anderem Beiträge für medizinische Innovationen, Kulturförderung, Sporthilfe sowie ökologische Projekte.
Die Spielbank Wiesbaden ist eine der fünf umsatzstärksten Spielbanken Deutschlands mit mehr als 250 Jahren auch eine der ältesten Spielbanken Deutschlands.
Unter der Federführung unseres Frankfurter Partners Dr. Kai-Uwe Schneevogl hat GÖRG die hessische Landeshauptstadt bei dem komplexen Vergabeverfahren vollumfänglich mit einem standortübergreifenden Team von GÖRG rechtlich begleitet. Die Beratung umfasste komplexe Rechtsfragen im Zusammenspiel von Vergabe-, Glücksspiel-, Beilhilfe-, Verwaltungs-, Gesellschafts- und Steuerrecht.