Freiburg, 13.01.2026 (PM) – Die Wirtschaftskanzlei Friedrich Graf von Westphalen & Partner berät den indischen Automobilzulieferer Motherson bei exklusiven Verhandlungen über den Erwerb des gesamten Kabelbaumgeschäfts der Nexans autoelectric GmbH mit einem Gesamtvolumen von 207 Millionen Euro (Enterprise Value).
Die Samvardhana Motherson International Limited (SAMIL) hat über ihre Tochtergesellschaften eine Vereinbarung zum beabsichtigten Erwerb des gesamten Kabelbaumgeschäfts der Nexans autoelectric GmbH von der börsennotierten Nexans S.A. und deren Tochtergesellschaften getroffen. Nexans und Motherson verhandeln nun exklusiv über den Abschluss entsprechender Vereinbarungen, die insbesondere noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden stehen.
Die Samvardhana Motherson Gruppe mit Hauptsitz in Noida, Indien, ist ein weltweit operierender, börsennotierter Spezialist für Design, Konstruktion, Fertigung und Montage und zählt zu den 15 größten Automobilzulieferern weltweit. Mit einem vielfältigen globalen Kundenstamm, zu dem fast alle führenden Automobilhersteller weltweit gehören, unterstützt das Unternehmen seine Kunden an über 425 Standorten in 44 Ländern auf fünf Kontinenten. Das Unternehmen hat sich diversifiziert und unterstützt auch Kunden in Nicht-Automobilbranchen, darunter Technologie- und Industrielösungen, Gesundheit und Medizin, Luft- und Raumfahrt sowie Logistik.
Die autoelectric-Gruppe ist ein Hersteller hochwertiger Kabelsysteme und beliefert namhafte Hersteller weltweit. Das Unternehmen hat ca. 13.000 Beschäftigte an 22 Standorten in 11 Ländern und erzielte im Kalenderjahr 2024 einen Umsatz von rund 749 Millionen Euro.
Mit dieser Akquisition setzt Motherson die Reihe von Akquisitionen zur Stärkung seiner globalen Präsenz und Kundenbeziehungen fort. Der Abschluss der Transaktion wird für Mitte des Jahres 2026 erwartet.
Motherson wurde bei den Verhandlungen von einem auf internationale M&A-Transaktionen spezialisierten interdisziplinären Team von Friedrich Graf von Westphalen & Partner unter Federführung der Partner Dr. Stefan Lammel und Dr. Jan Henning Martens umfassend rechtlich beraten. Zum Kartellrecht beriet ein Team der Kanzlei Reed Smith. Die steuerliche Beratung erfolgte durch Hogan Lovells und EY, die auch zu den finanziellen Aspekten der Transaktion berieten. Für die ausländischen Aspekte der Transaktion wurden Kanzleien aus dem Netzwerk von Motherson und FGvW eingebunden.