Frankfurt am Main, 5. November 2026 (JPD) – Die Wirtschaftskanzlei Taylor Wessing hat den schwedischen Polymerkonzern HEXPOL bei den deutschen Rechtsaspekten des Erwerbs von 80 Prozent der Anteile am türkischen Spezialisten für thermoplastische Elastomere Symplast beraten. Der Kaufpreis beträgt rund 54 Millionen Euro auf schuldenfreier und liquiditätsbereinigter Basis. Die am 21. Oktober 2026 angekündigte Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt üblicher Vollzugsbedingungen, darunter kartellrechtlicher Genehmigungen.
Symplast mit Hauptsitz in Izmir entwickelt und produziert spezialisierte thermoplastische Elastomer-Compounds für die Automobil-, Bau-, Konsumgüter- und Elektronikindustrie. Das 2013 gegründete Unternehmen beschäftigt rund 135 Mitarbeitende und erzielt einen Jahresumsatz von etwa 34 Millionen Euro. Neben Produktions- und Entwicklungseinrichtungen in der Türkei verfügt Symplast über eine Produktionsstätte in Georgien und ein Vertriebsbüro in Deutschland.
Mit der Übernahme will HEXPOL sein Geschäft mit thermoplastischen Compounds ausbauen und seine Marktposition in der Türkei stärken. Zudem erhält der Konzern eine Option auf die verbleibenden 20 Prozent der Anteile. Der Abschluss wird spätestens im ersten Quartal 2027 erwartet. Taylor Wessing beriet unter Federführung von Ercan Cömert und Michael Stein in Zusammenarbeit mit der türkischen Kanzlei Hergüner Bilgen Üçer.






