Düsseldorf, 23.09.2026 (JPD) – Baker McKenzie hat die Bayer AG beim Abschluss einer Vereinbarung über den Verkauf des Krebsmedikaments Stivarga (Regorafenib) an Grünenthal rechtlich beraten. Der Kaufpreis beträgt bis zu 375 Millionen Euro. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der üblichen Vollzugsbedingungen, einschließlich der erforderlichen regulatorischen Genehmigungen.
Der Abschluss der Transaktion wird für Ende 2026 oder Anfang 2027 erwartet.
Stivarga ist ein oral verabreichter Multikinase-Inhibitor zur Behandlung bestimmter fortgeschrittener Krebserkrankungen. Das Arzneimittel ist für ausgewählte Patientengruppen mit metastasiertem Kolorektalkarzinom, gastrointestinalen Stromatumoren und hepatozellulärem Karzinom zugelassen.
Das Medikament ist in mehr als 90 Märkten weltweit erhältlich. In den vergangenen zehn Jahren wurden nach Angaben von Baker McKenzie weltweit mehr als eine Million Patientinnen und Patienten mit Stivarga behandelt.
Mit dem Verkauf setzt Bayer seine wertorientierte Portfoliostrategie fort. Baker McKenzie begleitete die Transaktion mit einem internationalen und multidisziplinären Team aus den Bereichen Corporate/M&A, Pharmarecht, Kartellrecht, IP/IT sowie International Commercial & Trade.
Federführend waren die Düsseldorfer Partner Daniel Dehghanian im Bereich Corporate/M&A und Jan Kresken im Bereich Antitrust & Competition.
„Wir freuen uns sehr, dass wir Bayer im Rahmen der Umsetzung seiner wertorientierten Portfoliostrategie bei dieser bedeutsamen Transaktion begleiten durften“, erklärte Dehghanian. Zugleich dankte er dem Inhouse-Team von Bayer für die Zusammenarbeit.
Das Baker-McKenzie-Beratungsteam
Im Bereich Corporate/M&A berieten Daniel Dehghanian (Partner, Düsseldorf) und Dr. Jan Gutsche (Senior Associate, Düsseldorf).
Zum Pharmarechtsteam gehörten Dr. Martin Altschwager und Anna Fischer (Associate, beide Frankfurt).
Im Bereich Antitrust & Competition waren Jan Kresken (Partner, Düsseldorf), Dr. Nicolas Kredel (Partner, Düsseldorf), Dr. Florian Kotman (Counsel, Düsseldorf), Creighton Macy (Partner, Washington, D.C.), Marisa Dieken und Evan Harris (beide Senior Associates, Washington, D.C.), Kirk Crawford (Senior Paralegal, Washington, D.C.), Oksana Simonova (Partner, Kiew), Volodymyr Nazarchuk (Associate, Kiew) sowie Seonho Kim (Partner, Seoul) tätig.
Die Beratung im Bereich IP/IT übernahmen Patrick Wilkening (Partner, Düsseldorf), Yannick Filoda (Associate, Düsseldorf) und Anela Winzig (Associate, Frankfurt).
Im Bereich International Commercial & Trade waren Anahita Thoms (Partner, Berlin), Frederik Alexander Dörr (Associate, Berlin) und Chiara Marinozzi (Partner, Mailand) beteiligt.






