Düsseldorf, 14. September 2026. Clifford Chance hat ein Konsortium aus 16 Geschäftsbanken sowie die Europäische Investitionsbank bei der Finanzierung des Offshore-Windparks Gennaker in der deutschen Ostsee beraten. Das Finanzierungsvolumen beträgt 2,1 Milliarden Euro.
Die HoldCo-Finanzierung wird von Skyborn Renewables aufgenommen, einem Portfoliounternehmen von Global Infrastructure Partners. Mit den Mitteln soll der Bau des Offshore-Windparks ermöglicht werden.
Gennaker wird von Skyborn Renewables entwickelt und soll mit einer geplanten Leistung von bis zu 976,5 Megawatt der größte Offshore-Windpark in der deutschen Ostsee werden. Die Stadtwerke München beteiligen sich mit 25 Prozent an dem Projekt und begleiten Skyborn Renewables bei Entwicklung und Bau.
Für die Vermarktung des erzeugten Stroms setzt das Projekt auf verschiedene Abnahmemodelle. Dazu zählen langfristige Stromabnahmeverträge mit Amazon und Uniper.
Der Windpark soll vor der Küste der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst in Mecklenburg-Vorpommern entstehen. Vorgesehen sind 63 Windturbinen von Siemens Gamesa mit einer maximalen Leistung von jeweils 15 Megawatt. Nach der Inbetriebnahme soll Gennaker rechnerisch genug erneuerbaren Strom für rund eine Million Haushalte pro Jahr erzeugen.
Das Projekt soll nun in die Bauphase übergehen. Die Installation der Turbinen ist für den Spätsommer 2027 geplant. Die Inbetriebnahme soll bis Mitte 2028 erfolgen.
Das Clifford-Chance-Team wurde von Partner Dr. Florian Mahler aus dem Bereich Project Finance in Düsseldorf geleitet.





