Hamburg/Berlin, 1. Juli 2026 (JPD). White & Case hat ein Bankenkonsortium unter Führung der KfW IPEX-Bank und der IKB Deutsche Industriebank bei einer syndizierten Finanzierung über eine Milliarde Euro für die BEW Berliner Energie und Wärme GmbH beraten. Die Finanzierung dient der Umsetzung zentraler Transformationsprojekte, mit denen BEW die Berliner Wärmeversorgung schrittweise klimaneutral ausrichten will.
Nach Angaben der Kanzlei handelt es sich für ein Fernwärmeunternehmen in Deutschland um die erste Konsortialfinanzierung dieser Art. Die Finanzierung verbindet langfristige Förderkonditionen der KfW mit Kreditmitteln eines Konsortiums aus insgesamt neun Banken. Mit Volumen, Struktur und Laufzeiten von bis zu 20 Jahren setze die Finanzierung neue Maßstäbe im deutschen Kreditmarkt für Energieinfrastrukturunternehmen.
Die Finanzierung baut auf einer zuvor abgeschlossenen Brückenfinanzierung der BEW auf und überführt diese in eine langfristig stabile Struktur. Grundlage ist die Einstufung zentraler Transformationsprojekte der BEW in den Programmen der KfW als besonders förderwürdig.
Insgesamt sind Projekte mit einem Volumen von rund 1,6 Milliarden Euro priorisiert. Dazu zählen insbesondere moderne Energieparks, Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, Power-to-Heat-Anlagen sowie Investitionen in neue Wärmeerzeugungssysteme.
Das White-&-Case-Team stand unter der Federführung von Partner Florian Degenhardt. Beteiligt waren außerdem Local Partner Dr. Roland Arlt sowie die Associates Dana Masberg und Sarah Bischoff, alle aus dem Bereich Debt Finance.






