Hamburg, 30. Juni 2026 (JPD). Gleiss Lutz hat die Hapag-Lloyd AG bei einer geplanten Beteiligung ihrer Terminaleinheit Hanseatic Global Terminals am Eurogate Container Terminal Hamburg beraten. HGT hat eine Vereinbarung unterzeichnet, die wesentliche Bedingungen für den beabsichtigten Erwerb eines Anteils von 20 Prozent am Container Terminal Hamburg festlegt.
Zusätzlich ist vorgesehen, den Anteil am Containerterminal TC3 im marokkanischen Hafen Tanger von 10 auf 20 Prozent zu erhöhen. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Verhandlung und Finalisierung verbindlicher Vereinbarungen. Der Abschluss soll zudem unter anderem von Genehmigungen der zuständigen Behörden und Regulierungsstellen abhängen.
Der Eurogate Container Terminal Hamburg zählt nach Angaben der Kanzlei zu den bedeutendsten Containerumschlaganlagen im Hamburger Hafen. Die Anlage verfügt über eine jährliche Kapazität von 4 Millionen TEU. Geplante Investitionen in die Westerweiterung und die Automatisierung des Terminals sollen die Kapazität weiter erhöhen und die Effizienz der Containerabfertigung im Hamburger Hafen steigern.
Hanseatic Global Terminals wurde 2023 gegründet und agiert als eigenständige Einheit innerhalb der Hapag-Lloyd-Gruppe mit Fokus auf Terminals und Infrastruktur. Hapag-Lloyd zählt zu den weltweit führenden Unternehmen der Containerschifffahrt.
Das Gleiss-Lutz-Team stand unter der Federführung von Dr. Stefan Widder und Jan Philipp Mohr, beide M&A in Hamburg. Zum Beratungsteam gehörten außerdem Dr. Christoph Prawit Meissner, Maximilian B. Imre, Dr. Doris-Maria Schuster, Dr. Jonas B. Hofer, Dr. Julian Henning Glau, Dr. Matthias Werner, Dr. Josefine Börner, Dr. Patrick Kosney, Aylin Hoffs, Dr. Lars Kindler, Dr. Sandra Plötz, Dr. Alexander Fritzsche, Konrad H. J. Discher, Sophie K. Hochdörffer, Simon Clemens Wegmann und Jochen Pfleger.






