
Berlin, 24. März 2026 (PM) – Trotz ihres Wahlsiegs in Rheinland-Pfalz kann die CDU/CSU den Rückenwind auf Bundesebene nicht nutzen. Laut aktuellem RTL/ntv Trendbarometer (17. bis 23. März 2026) verliert die Union einen Prozentpunkt und steht nun bei 26 Prozent. Die AfD kann dagegen um zwei Prozentpunkte auf 25 Prozent zulegen, der Vorsprung der Union auf die AfD schrumpft damit wieder auf einen Punkt. Die Grünen liegen mit 15 Prozent weiter klar vor der SPD, die sich mit 12 Prozent lediglich auf niedrigem Niveau stabilisiert. Die Linke büßt zur Vorwoche einen Prozentpunkt ein und kommt aktuell auf 10 Prozent. Die Werte für das BSW und die sonstigen Parteien bleiben unverändert, die FDP liegt weiterhin unter der Drei-Prozent-Marke. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt mit 25 Prozent weiter über dem Anteil der Nichtwähler bei der vergangenen Bundestagswahl (17,9 %).
AfD holt auch bei politischer Kompetenz deutlich auf Union auf
Auch bei der Einschätzung zur politischen Kompetenz gerät die Union in dieser Woche spürbar unter Druck. Sie verliert zwei Prozentpunkte und kommt nur noch auf 17 Prozent, während die AfD zwei Punkte zulegt und nun bei 13 Prozent liegt. Den Grünen trauen 8 Prozent am ehesten zu, mit den Problemen im Land fertigzuwerden (+1 Prozentpunkt), der SPD 4 Prozent und der Linken 3 Prozent (- 2 Prozentpunkte). Mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten (52 Prozent) traut allerdings weiterhin keiner Partei politische Kompetenz zu.
Merz verharrt bei Zufriedenheit nahe seinem Allzeittief
Mit der Arbeit von Friedrich Merz sind wie in der Vorwoche nur 25 Prozent der Bundesbürger zufrieden, 74 Prozent dagegen nicht. Damit bleibt die Zufriedenheit mit dem Bundeskanzler auf einem unverändert niedrigen Niveau und bewegt sich nur knapp über seinem bisherigen Allzeittief.
Datenbasis: 2.501 Befragte / Zeitraum: 17. bis 23. März 2026 / Statistische Fehlertoleranz: +/- 2,5 Prozentpunkte.





