
Wiesbaden, 18. Mai 2026 (JPD) Die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen in Deutschland ist im März 2026 erneut gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, wurden bundesweit 21.800 Wohnungen genehmigt. Das waren 11,5 Prozent beziehungsweise 2.200 Genehmigungen mehr als im Vorjahresmonat.
Im Neubau wurden 17.600 Wohnungen genehmigt und damit 8,2 Prozent mehr als im März 2025. Deutlich stärker fiel der Zuwachs bei Wohnungen aus, die durch Umbaumaßnahmen an bestehenden Gebäuden entstehen. Hier stieg die Zahl der Genehmigungen um 28 Prozent auf 4.200 Wohnungen.
Aufwärtstrend bei Wohnungsbau hält an
Auch im ersten Quartal 2026 setzte sich der Anstieg bei den Baugenehmigungen fort. Von Januar bis März wurden insgesamt 63.500 Wohnungen in neuen und bestehenden Gebäuden genehmigt. Das entspricht einem Plus von 14,6 Prozent oder 8.100 Wohnungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
In neu errichteten Wohngebäuden genehmigten die Behörden 51.700 Wohnungen und damit 14 Prozent mehr als im ersten Quartal 2025. Die Zahl der Genehmigungen für Einfamilienhäuser stieg um 13,7 Prozent auf 12.100 Wohnungen. Bei Zweifamilienhäusern lag der Zuwachs bei 23,2 Prozent auf 3.600 Wohnungen. In Mehrfamilienhäusern wurden 33.100 Wohnungen genehmigt, ein Anstieg um 14,9 Prozent. Dagegen ging die Zahl der genehmigten Wohnungen in Wohnheimen um 3,1 Prozent auf 2.800 zurück.
Auch in Nichtwohngebäuden nahm die Zahl genehmigter Wohnungen zu. Dort wurden im ersten Quartal 1.400 Wohnungen genehmigt, 73,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Zudem genehmigten die Behörden 10.500 Wohnungen durch Um- und Ausbaumaßnahmen in bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden. Das entsprach einem Plus von 12,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.




