Frankfurt am Main, 18. Juni 2026 (JPD) DLA Piper hat den Exolaunch-Gründer Dmitriy Sternharz beim Verkauf des Raumfahrtunternehmens an den Private-Equity-Fonds EQT X beraten. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt üblicher Vollzugsbedingungen und regulatorischer Genehmigungen. Der Abschluss wird für das vierte Quartal 2026 erwartet.
Exolaunch mit Hauptsitz in Deutschland ist auf Launch Mission Management, Satellitenintegration und Deployment-Technologien spezialisiert. Nach Angaben der Kanzlei hat das Unternehmen bislang mehr als 790 Satelliten im Rahmen von 47 Missionen eingesetzt. Zu den Kunden zählen kommerzielle und staatliche Auftraggeber.
Eine besondere Bedeutung kommt der seit 2020 bestehenden Zusammenarbeit mit SpaceX zu. Exolaunch nahm nach Kanzleiangaben seit Beginn des Programms an sämtlichen Falcon-9-Transporter- und Bandwagon-Rideshare-Missionen teil. Zudem hat sich das Unternehmen zwei dedizierte Falcon-9-Missionen von SpaceX gesichert. Die Missionen Exo-1 und Exo-2 sind für 2027 und 2028 vorgesehen.
Mit dem Einstieg von EQT soll Exolaunch seine internationale Expansion fortsetzen, in Start- und Deployment-Technologien investieren und das Angebot im Bereich dedizierter Starts sowie Rideshare-Missionen ausbauen. Die Transaktion markiert damit einen weiteren Schritt in der Konsolidierung des kommerziellen Raumfahrtmarkts.
Das DLA-Piper-Team stand unter der Federführung von Andreas Füchsel, Partner im Bereich Corporate. Zum Kernteam gehörten zudem Counsel Tatiana Marzoli, Senior Associate Alexander Sansotta und Associate Damian Merks aus dem Bereich Corporate/Private Equity/M&A in Frankfurt.
Das erweiterte deutsche Team umfasste unter anderem Dr. Nico Brunotte, Semin O, Prof. Dr. Ludger Giesberts, Dr. Hans-Peter Löw, Dr. Enno Ahlenstiel, Dr. Thilo Streit, Rainer Hartmann, Çağla Demir-Köse und Jonas Riesenkampff. International waren zudem Berater aus London, Paris und Washington eingebunden, darunter Chris Field, Sam Whittaker, Jérôme Halphen und Nicholas Klein.






