Insolvenzverfahren bei RÜCKERT + MÜLLER: Gericht bestellt vorläufigen Insolvenzverwalter

Karlsruhe, 24. März 2026 (JPD) Das Amtsgericht Karlsruhe hat am 16. März 2026 die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen der RÜCKERT + MÜLLER GmbH angeordnet. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellte das Gericht Rechtsanwalt Ilkin Bananyarli von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH. Im Verfahren wird er von Rechtsanwalt Niko Maier unterstützt. Das Unternehmen mit Sitz in Karlsruhe hatte zuvor Insolvenzantrag gestellt.

Nach Angaben des vorläufigen Insolvenzverwalters wurde in den vergangenen Tagen die wirtschaftliche und rechtliche Lage des Unternehmens geprüft. Zudem fanden Gespräche mit Kunden, Lieferanten sowie ersten potenziellen Investoren statt. Der Geschäftsbetrieb des auf Elektrotechnik spezialisierten Unternehmens wird unverändert fortgeführt. Aufträge werden weiterhin bearbeitet, und die Erreichbarkeit für Kunden bleibt gewährleistet.

Geschäftsbetrieb und Insolvenzgeld gesichert

Das Unternehmen beschäftigt 55 Mitarbeiter, die über den aktuellen Stand informiert wurden. Die Löhne und Gehälter sind für drei Monate durch Insolvenzgeld abgesichert. Die Vorfinanzierung des Insolvenzgeldes wird derzeit organisiert, sodass die Gehaltszahlungen weiterhin sichergestellt sind.

Als Grund für den Insolvenzantrag nennt das Unternehmen Liquiditätsschwierigkeiten infolge rückläufiger Umsätze. Ziel des Insolvenzverwalters ist es, eine wirtschaftliche Lösung für die Fortführung des Unternehmens zu erarbeiten. Dazu wird in den kommenden Wochen ein strukturierter Investorenprozess eingeleitet.

Die Geschäftsführung betont, dass man gemeinsam mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter an einer langfristigen Perspektive arbeite und die Suche nach einem Investor im Mittelpunkt stehe. Die RÜCKERT + MÜLLER GmbH ist seit 1980 im Bereich der Elektrotechnik tätig und bietet unter anderem Lösungen in den Bereichen Energie, Sicherheit, Gebäudeautomation und Elektromobilität an.

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