Stuttgart, 8. Juni 2026 (JPD) Die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft RSM Ebner Stolz hat ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2025 deutlich gesteigert. Nach Unternehmensangaben wuchs der Gesamtumsatz um 11,2 Prozent auf 535,2 Millionen Euro. Wachstumstreiber waren alle vier Geschäftsbereiche Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Rechtsberatung und Consulting. Auch die Zahl der Mitarbeitenden stieg im selben Zeitraum um knapp sieben Prozent auf rund 2.900.
Das Unternehmen führt die Entwicklung auf eine hohe Nachfrage nach Prüfungs- und Beratungsleistungen sowie auf komplexe regulatorische Anforderungen zurück. Besonders die Wirtschaftsprüfung verzeichnete infolge neuer Mandate und des ausgebauten Inbound-Geschäfts aus dem internationalen RSM-Netzwerk ein starkes Wachstum. In der Steuerberatung blieb die Nachfrage unter anderem aufgrund internationaler Steuerthemen sowie geplanter Änderungen im Erbschaftsteuerrecht hoch.
Digitalisierung und Consulting als Wachstumstreiber
Im Consulting-Bereich profitierte RSM Ebner Stolz insbesondere von Transformations-, Restrukturierungs- und Digitalisierungsprojekten im Mittelstand. Die Nachfrage nach Leistungen zur digitalen Transformation sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz und datengetriebenen Anwendungen nahmen laut Unternehmen weiter zu. Zur Bündelung digitaler Kompetenzen wurde die Einheit Data and Digital Services ausgebaut, die unter anderem Legal Tech, Audit Tech und Tax Technology umfasst.
Auch die Rechtsberatung entwickelte sich stabil und wuchs insbesondere im Umfeld von Umstrukturierungen, Sanierungen und M&A-Transaktionen. Ergänzend spielte die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Beratungsbereichen eine zunehmende Rolle bei komplexen Mandaten. Das Unternehmen ist inzwischen an 15 Standorten in Deutschland vertreten, darunter ein neu eröffnetes Büro in Ravensburg.
Für das laufende Geschäftsjahr erwartet die Geschäftsleitung trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten eine weiterhin positive Entwicklung in allen Geschäftsbereichen. Grundlage seien die starke Mittelstandsorientierung sowie die multidisziplinäre Aufstellung des Unternehmens.






