Berlin, 28. April 2026 (JPD) Osborne Clarke hat Air Street Capital bei der Beteiligung an der Seed-Finanzierungsrunde des KI-Unternehmens Interloom beraten. Das Venture-Capital-Unternehmen investierte im Rahmen einer insgesamt 16,5 Millionen US-Dollar umfassenden Runde als bestehender Investor. Die Runde wurde von DN Capital angeführt, beteiligt war zudem Bek Ventures.
Seed-Finanzierung für Interloom zur Skalierung einer KI-Enterprise-Plattform
Interloom entwickelt eine Enterprise-Operations-Plattform, die operatives Expertenwissen erfasst und in eine persistente Memory-Schicht für KI-Agenten überführt. Das System strukturiert die Bearbeitung komplexer Geschäftsvorfälle über verschiedene Teams und Systeme hinweg und integriert institutionelles Wissen in KI-gestützte Arbeits- und Automatisierungsprozesse. Die Plattform wird bereits von Unternehmen wie Zurich Insurance, JLL und Fiege genutzt und verarbeitet nach Unternehmensangaben Millionen von Vorgängen.
Mit der Seed-Finanzierung will Interloom die technologische Entwicklung vorantreiben sowie die Einführung der Plattform bei Kunden in Deutschland und international beschleunigen. Im Fokus stehen Produktweiterentwicklung, der Ausbau der Kundenbasis sowie die Skalierung der Go-to-Market-Aktivitäten in einem wachsenden Markt für KI-native Unternehmenslösungen.
Air Street Capital betonte, Interloom stehe exemplarisch für KI-first-Unternehmen, die konkrete Probleme großer Organisationen adressieren. Entscheidend sei dabei die strukturierte Nutzung von Kontext und institutionellem Wissen, um KI in komplexen Unternehmensumgebungen nutzbar zu machen. Die Unterstützung durch Osborne Clarke sei für eine effiziente Umsetzung der Transaktion und die Einordnung frühphasiger KI-Investments maßgeblich gewesen.
Auch Osborne Clarke hob die Bedeutung KI-nativer Geschäftsmodelle hervor, die betriebliche Abläufe und den Umgang mit Daten grundlegend verändern. Der deutsche Markt biete ein starkes Ökosystem aus Industrie- und Softwareunternehmen, in dem Investoren mit KI-Expertise eine zentrale Rolle für die Skalierung neuer Plattformen spielten.
Die rechtliche Beratung von Air Street Capital umfasste sämtliche wesentlichen Aspekte der Beteiligung, einschließlich der Investitionsdokumentation sowie der gesellschaftsrechtlichen Governance-Strukturen. Das Team wurde von den Partnern Robin Eyben und Giovanni Alexandrov aus dem Bereich Venture Capital und Gesellschaftsrecht geleitet.






