Latham berät Banken bei europäischem Retail-Angebot von SpaceX-Börsengang

London, 12. Juni 2026 (JPD) Die internationale Wirtschaftskanzlei Latham & Watkins hat die Konsortialbanken bei den britischen und europäischen Privatanlegerangeboten im Zusammenhang mit dem Börsengang von SpaceX beraten. Das Unternehmen platzierte im Rahmen seines Initial Public Offering (IPO) 555,6 Millionen Aktien der Klasse A zu einem Ausgabepreis von 135 US-Dollar je Aktie. Daraus ergibt sich ein Emissionsvolumen von rund 75 Milliarden US-Dollar und eine erwartete Unternehmensbewertung von etwa 1,78 Billionen US-Dollar. Die Aktien werden an der Nasdaq sowie der Nasdaq Texas notiert.

Für Privatanleger im Vereinigten Königreich wurden rund 2,7 Millionen Aktien bereitgestellt. Das Angebot erzielte ein Platzierungsvolumen von knapp 364 Millionen US-Dollar und zählt nach Angaben der Kanzlei zu den größten Retail-Angeboten in der britischen Kapitalmarktgeschichte.

Erstmalige Anwendung des FCA-POP-Regimes bei einem Börsengang

Besondere Bedeutung kommt dem Verfahren nach Darstellung von Latham & Watkins zu, da es sich um die erste Nutzung des Public Offer Platform Regime (POP-Regime) der britischen Finanzaufsicht FCA handelt. Die Regelung basiert auf den Public Offers and Admissions to Trading Regulations 2024, die Anfang des Jahres in Kraft getreten sind. Das Retail-Angebot gilt damit als richtungsweisende Transaktion für den britischen Aktienmarkt.

SpaceX plant, die Erlöse aus dem Börsengang für den Ausbau von KI-Infrastruktur, die Entwicklung von Trägerraketen sowie den weiteren Aufbau des Satelliten-Internetnetzwerks Starlink einzusetzen.

Die Beratung der Konsortialbanken erfolgte durch ein internationales Team von Latham & Watkins unter Leitung von Kapitalmarktrechtlern aus London und Frankfurt. Darüber hinaus unterstützten Spezialisten der Kanzlei bei regulatorischen, steuerrechtlichen und französischen Vertriebsfragen im Zusammenhang mit dem europäischen Privatanlegerangebot.

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