
Celle, 29. April 2026 (JPD) Im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat haben Ermittler mehrere Objekte in Niedersachsen und Bremerhaven durchsucht. Die Maßnahmen erfolgten unter Federführung der Generalstaatsanwaltschaft Celle und wurden von der Zentralen Kriminalinspektion Oldenburg umgesetzt. Betroffen waren Objekte in Cuxhaven-Cadenberge sowie in Bremerhaven. Grundlage waren richterliche Durchsuchungsbeschlüsse.
Ermittlungen wegen möglicher islamistisch motivierter Anschlagspläne
Ausgangspunkt der Ermittlungen waren Hinweise, die über das Bundeskriminalamt an die Ermittlungsbehörden gelangten. Demnach soll ein 20-jähriger serbischer Staatsangehöriger gemeinsam mit weiteren Personen im Alter zwischen 17 und 22 Jahren mögliche Planungen für eine islamistisch motivierte Gewalttat in Deutschland verfolgt haben. Die Erstinformationen stammten von einer US-Sicherheitsbehörde.
Wegen einer möglichen Bewaffnung erfolgte der Zugriff unter Einsatz von Spezialkräften mehrerer Polizeibehörden. An den Maßnahmen waren unter anderem Kräfte aus Niedersachsen und Bremen beteiligt. Ziel war es, den Tatverdacht weiter aufzuklären und mögliche Gefahren frühzeitig zu unterbinden.
Bei den Durchsuchungen stellten die Ermittler zwei Anscheinswaffen, einen Säbel sowie Datenträger und Mobiltelefone sicher. Scharfe Schusswaffen oder konkrete Tatmittel für einen Anschlag wurden nach Angaben der Behörden nicht gefunden. Die Auswertung der sichergestellten Beweismittel dauert an.




