
Berlin, 16. April 2026 (JPD) Die Bundeswehr hat im ersten Quartal 2026 ihren positiven Personaltrend im Jahresvergleich fortgesetzt. Bis Ende März gingen rund 22.700 Bewerbungen für eine militärische Laufbahn ein, was einem Anstieg von etwa 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Auch die Zahl der Neueinstellungen erhöhte sich um rund 10 Prozent auf mehr als 5.800.
Die Gesamtstärke des aktiven militärischen Personals liegt derzeit bei etwa 185.400 Soldatinnen und Soldaten und damit rund 3.300 über dem Stand vom März 2025. Im Vergleich zum Jahresbeginn ist jedoch ein leichter Rückgang zu verzeichnen, der auf saisonale Effekte zurückgeführt wird. Insbesondere im Frühjahr scheiden planmäßig viele Soldaten aus dem Dienst aus und beginnen Ausbildung oder Studium, während weniger Neueintritte erfolgen.
Bundeswehr erhöht Anteil freiwillig Wehrdienstleistender
Zuwächse zeigen sich insbesondere bei kurzfristigen Verpflichtungen im Rahmen des neuen Wehrdienstmodells. Die Zahl der freiwillig Wehrdienstleistenden sowie kurzdienenden Zeitsoldaten stieg auf rund 12.700 und damit um 13,5 Prozent im Jahresvergleich. Auch hier wirken sich saisonale Schwankungen im Jahresverlauf aus.
Beim zivilen Personal verzeichnet die Bundeswehr ebenfalls einen leichten Anstieg. Die Zahl der Beamtinnen und Beamten sowie Tarifbeschäftigten liegt aktuell bei etwa 81.300, darunter rund 5.600 Auszubildende, Anwärter und Praktikanten. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Plus von etwa 400 Beschäftigten.
Insgesamt hält der Aufwärtstrend im Personalbestand trotz jahreszeitlich bedingter Rückgänge an. Die gestiegenen Bewerbungs- und Einstellungszahlen deuten auf ein weiterhin hohes Interesse an einer Tätigkeit bei der Bundeswehr hin.





