
München, 25. März 2026 (JPD) Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im März 2026 deutlich verschlechtert. Der ifo Geschäftsklimaindex sank auf 86,4 Punkte, nach 88,4 Punkten im Februar. Ausschlaggebend waren vor allem deutlich pessimistischere Erwartungen der Unternehmen, während die Einschätzung der aktuellen Lage unverändert blieb. Insgesamt nahm die Unsicherheit in der Wirtschaft spürbar zu.
Im Verarbeitenden Gewerbe ging der Index nach zuvor gestiegenen Werten zurück. Die Unternehmen bewerteten sowohl ihre Erwartungen als auch ihre aktuelle Lage schlechter, wobei energieintensive Branchen besonders betroffen waren. Auch im Dienstleistungssektor verschlechterte sich das Geschäftsklima deutlich, da die Erwartungen stark einbrachen, während die aktuelle Lage etwas positiver eingeschätzt wurde.
Erwartungen brechen in mehreren Branchen ein
Im Handel sank der Index ebenfalls infolge pessimistischerer Erwartungen. Inflationssorgen belasteten die Aussichten im Groß- und Einzelhandel, obwohl die laufenden Geschäfte etwas besser beurteilt wurden. Im Bauhauptgewerbe verschlechterte sich das Geschäftsklima deutlich, wobei die Erwartungen den stärksten Rückgang seit März 2022 verzeichneten, während sich die Lageeinschätzung verbesserte.
Als ein wesentlicher Faktor für die gestiegene Unsicherheit gilt die geopolitische Entwicklung im Zusammenhang mit dem Krieg im Iran, der die Hoffnungen auf eine wirtschaftliche Erholung vorerst dämpft.





