
Wiesbaden, 20. März 2026 (JPD) Das Gastgewerbe in Deutschland hat im Januar 2026 einen deutlichen Rückgang der realen Umsätze verzeichnet. Nach vorläufigen, kalender- und saisonbereinigten Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) lagen die Erlöse preisbereinigt um 3,9 Prozent unter dem Niveau des Vormonats Dezember 2025. Nominal blieb der Umsatz im Monatsvergleich unverändert. Im Vergleich zum Januar 2025 ergab sich ein reales Minus von 5,0 Prozent, während nominal ein Anstieg um 2,0 Prozent verzeichnet wurde.
Reale Umsatzrückgänge in Beherbergung und Gastronomie
Sowohl Beherbergungsbetriebe als auch die Gastronomie trugen zum Rückgang bei. Hotels und sonstige Beherbergungsunternehmen setzten im Januar real 3,2 Prozent weniger um als im Vormonat, nominal betrug das Minus 2,6 Prozent. Im Vorjahresvergleich sank der reale Umsatz um 2,8 Prozent, während nominal ein Zuwachs von 1,4 Prozent registriert wurde.
In der Gastronomie fiel der reale Umsatzrückgang mit 4,3 Prozent gegenüber Dezember 2025 noch stärker aus, während nominal ein Anstieg um 0,9 Prozent verzeichnet wurde. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ergab sich ein reales Minus von 5,9 Prozent bei einem nominalen Plus von 2,4 Prozent.
Für Dezember 2025 wurde der reale Umsatzrückgang gegenüber November nachträglich auf 0,6 Prozent revidiert. Nominal blieb der Umsatz in diesem Zeitraum unverändert. Die Daten basieren auf Nettoumsätzen ohne Mehrwertsteuer und werden zur Analyse der konjunkturellen Entwicklung preisbereinigt.



