
München, 2. März 2026 (JPD) Der Anteil der Beschäftigten im Homeoffice ist in Deutschland weiterhin stabil. Im Februar arbeiteten 24,3 Prozent zumindest teilweise von zu Hause, wie aus der jüngsten Konjunkturumfrage des ifo Institut hervorgeht. Den Höchstwert hatte das Institut im März 2021 mit 32,3 Prozent gemessen, den bislang niedrigsten im August 2024 mit 23,4 Prozent. Seit 2022 liege der Anteil bei etwa einem Viertel aller Beschäftigten, erklärte ifo-Forscher Jean-Victor Alipour.
Deutliche Branchenunterschiede beim Homeoffice-Anteil
Am höchsten ist die Homeoffice-Quote in der Dienstleistungsbranche mit 34,9 Prozent. Innerhalb des Sektors arbeiten IT-Dienstleister besonders häufig von zu Hause (76,4 Prozent), gefolgt von Unternehmensberatern mit 67,6 Prozent. Im Verarbeitenden Gewerbe liegt der Anteil bei 15,4 Prozent, wobei die Automobilindustrie mit 24,2 Prozent und Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten mit 21,9 Prozent über dem Durchschnitt der Branche liegen.
Im Handel beträgt die Quote 12,6 Prozent. Während der Großhandel auf 17,3 Prozent kommt, liegt der Einzelhandel bei 5,9 Prozent. Am geringsten ist der Homeoffice-Anteil im Baugewerbe mit 4,5 Prozent. Trotz einzelner Unternehmen, die ihre Regelungen einschränkten, sei kein genereller Rückgang erkennbar, so Alipour. Das Homeoffice bleibe branchenübergreifend etabliert.





