Bundesregierung: Gesamtschutzquote im Asylverfahren 2025 bei 28,1 Prozent

Berlin, 11. März 2026 (JPD) Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) hat im Jahr 2025 insgesamt 4.124 Menschen in Deutschland als asylberechtigt anerkannt. Weitere 66.035 Antragsteller erhielten Flüchtlingsschutz und 5.130 subsidiären Schutz. Zudem stellte die Behörde in 12.105 Fällen ein Abschiebungsverbot nach Paragraf 60 Absatz 5 oder 7 des Aufenthaltsgesetzes fest.

Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke im Bundestag hervor. Demnach lag die sogenannte Gesamtschutzquote – also der Anteil positiver Entscheidungen einschließlich Abschiebungsverbot – im vergangenen Jahr bei 28,1 Prozent.

Afghanistan bleibt wichtigstes Herkunftsland im Asylverfahren

Die meisten Asylentscheidungen betrafen laut Bundesregierung Antragsteller aus Afghanistan. Insgesamt wurden 58.889 Verfahren mit Bezug zu diesem Herkunftsland entschieden. Dahinter folgten Somalia mit 5.992 Fällen sowie die Türkei mit 4.695 Fällen.

Die Zahlen basieren auf den vom Bamf im Jahr 2025 getroffenen Entscheidungen in Asylverfahren und wurden der Bundesregierung zufolge im Rahmen der parlamentarischen Anfrage zusammengetragen.

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